- 01.12.2008, 14:36:56
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Strutz: Martinz muss Arbeitsplatzgarantie einfordern
ÖVP-Chef informiert Öffentlichkeit offensichtlich falsch
Klagenfurt (OTS) - Der stellvertretende Aufsichtsratsvorsitzende
der Landesholding, Dr. Martin Strutz, fordert heute von VP-Obmann
Martinz, dass dieser in seiner Funktion als
Landesholding-Aufsichtsratschef die von der Bayrischen Landesbank
gegebene Arbeitsplatzgarantie in Bezug auf die Kärntner
Hypo-Group-Alpe-Adria offensiv einfordern müsse. "Es gibt
offensichtliche Unstimmigkeiten und Divergenzen in den Aussagen der
offiziellen Vertreter der Bayrischen Landesbank und Martinz. Während
Martinz davon spricht, dass es zu keinen Jobverlusten bei der
Hypo-Alpe-Adria-Bank kommt, sprechen die Bayern ausschließlich davon,
dass der Standort Klagenfurt nicht gefährdet ist. Sehr wohl erwartet
man sich von bayrischer Seite, dass die Hypo-Alpe-Adria-Bank sich am
drastischen Personalabbau des Mutterkonzerns beteiligt", sagt Strutz.
Hier habe Martinz die Öffentlichkeit offenbar nicht richtig
informiert. Deshalb fordert Strutz absolute Transparenz über die
Gespräche, die Martinz in München geführt habe. Über welche
Sparmaßnahmen wurde der ÖVP-Chef tatsächlich informiert? Welche
Gegenmaßnahmen hat er in Bezug auf einen möglichen
Arbeitsplatzverlust bei der Hypo-Alpe-Adria-Bank für die
Beschäftigten gesetzt? Hat er die Arbeitsplatzgarantie, die
wesentlicher Bestandteil es Anteilverkaufs gewesen ist, eingefordert?
Wie und in welcher Form ist das geschehen?
Strutz kritisiert, dass der ÖVP-Chef als Aufsichtsratsvorsitzender
allein agiere und das Präsidium in seine Entscheidungen und Gespräche
nicht einbinde, obwohl dies in der Geschäftsordnung so vorgesehen
sei. Weder SP-Vorsitzender Rohr noch Strutz als Stellvertreter hätten
Informationen darüber, was Martinz in Bayern in Bezug auf die Hypo so
alles mauschle. "Ich verlange völlige Transparenz in dieser
hochsensiblen Frage", so Strutz.
(Schluss)
Rückfragehinweis:
BZÖ Kärnten Landtagsklub
Tel. 0463/ 51 32 72
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