• 01.12.2008, 10:18:14
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Kdolsky zum Welt-Aids-Tag: Im Kampf gegen HIV/Aids nicht nachlassen

Aids-Kranke dürfen nicht stigmatisiert werden

Wien, 01. Dezember 2008 (OTS) - Zum heutigen Welt-Aids-Tag fordert
Gesundheitsministerin Dr. Andrea Kdolsky ein entschiedenes Vorgehen
gegen Aids und HIV. "Aids hat auf Grund verbesserter Therapien viel
von seinem Schrecken verloren. Doch dürfen wir uns keiner Illusion
hingeben: Aids ist nicht heilbar und nach wie vor eine
lebensbedrohliche Krankheit." Die wirksamsten Waffen gegen Aids und
HIV seien Aufklärung, Information und Prävention, betont Kdolsky.

Derzeit leben in Österreich rund 1.200 Menschen mit der Diagnose
Aids, etwa 10.000 bis 15.000 Menschen sind HIV-positiv. "Auch wenn
wir in Österreich allen Betroffenen den Zugang zu modernsten und
wirksamsten Medikamenten bieten können, so soll dies nicht zur
Verharmlosung und Fahrlässigkeit führen", so die
Gesundheitsministerin.

In Österreich muss jährlich mit rund 400 Neuinfektionen gerechnet
werden. "Wir sind in Österreich vergleichsweise in einer stabilen
Situation, verglichen mit vielen Entwicklungsstaaten etwa im
südlichen Afrika." Dort habe Aids den Charakter einer Pandemie
angenommen. "Der bessere Zugang zu wirksamen und leistbaren
Medikamenten weltweit muss auch uns ein Anliegen sein", bekräftigte
die Gesundheitsministerin.

Zudem gelte es, so Kdolsky, jeder Diskriminierung und
Stigmatisierung von Aids-Kranken oder HIV-positiven Menschen
energisch entgegenzutreten. Diesbezüglich hob die
Gesundheitsministerin die von den Aidshilfen Österreichs gestartete
Kampagne "Positiv leben ohne Unterschied" als Beispiel hervor. "Jede
Ausgrenzung ist inakzeptabel und mit den Grundsätzen unserer
Gesellschaft unvereinbar", so Kdolsky abschließend.

Rückfragehinweis:

Bundesministerium für Gesundheit, Familie und Jugend 
   Daniela Klinser
   Pressesprecherin
   Tel: +43/1/71100-4305
   Fax: +43/1/71100-14305
   E-Mail: [email protected]

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