Frauenberger bei 25 Jahre "Miteinander lernen"

Erfolgreiche Integrationsarbeit für Frauen, Kinder und Familien

Wien (OTS) - "Miteinander lernen - Birlikte Ögrenelim", ein Integrationsprojekt der ersten Stunde, beging heute Freitag mit einem Tag der offenen Tür sein 25 jähriges Bestehen. Eröffnet wurde die Veranstaltung von Frauen- und Integrationsstadträtin Sandra Frauenberger sowie vom Bezirksvorsteher des 16. Bezirks, Franz Prokop.

Als Privatinitiative von drei Frauen begonnen ist Miteinander Lernen heute eine anerkannte und überwiegend aus Mitteln der öffentlichen Hand geförderte kommunale Einrichtung in Ottakring. Die Angebote von Miteinander Lernen umfassen zahlreiche Bildungsangebote für Frauen aus der Türkei. Ergänzt werden die Kurse durch spezifische und bedürfnisorientierte Informationsveranstaltungen, Workshops und Gruppenangebote, die als Beitrag zur Orientierung in Wien dienen. Zusätzlich gibt es außerdem Sozial-, Familien-, Frauen-, Gesundheits-, und Erziehungsberatung sowie Psychotherapieangebote in der Muttersprache. Für schulpflichtige Kinder und Jugendliche mit Migrationshintergrund wird eine Nachmittagsbetreuung angeboten, die sowohl die schulische Förderung als auch eine pädagogisch sinnvolle Freizeitgestaltung zum Ziel haben.****

Frauenberger: "Miteinander lernen" leistet großen Beitrag in Bildungsarbeit und zum empowerment von Migrantinnen"

Frauenberger unterstrich einleitend, dass "Miteinander Lernen" großes Know How sowie Expertise in den letzten 25 Jahren aufgebaut habe und auf "allen Tasten des Klaviers im Bereich Integration mit viel Empathie und Mut zu Neuem spiele". "Miteinander Lernen" sei einer der Wegbereiter der Integration in Wien, sagte sie. Als einen wesentlicher Aspekt nannte Frauenberger das Engagement von "Miteinander lernen" in der Bildungsarbeit, um vor allem auch Kinder und Jugendliche im Sinne der Herstellung von Chancengleichheit bei der Bildung zu unterstützen. Frauenberger wörtlich: "Die Chancen von Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund tragen entscheidend zum Erfolg von Integration bei. Jugendliche brauchen echte Ausbildungs- und Jobperspektiven. Daher werden wir in Wien im kommenden Jahr im Integrationsbereich auch einen Jugendschwerpunkt setzen."

Die Integrationsstadträtin betonte weiters, dass "Miteinander Lernen" durch Spracherwerbsmaßnahmen und Orientierung bis hin zu umfassender Beratung sowie Betreuung einen unverzichtbaren Beitrag vor allem zum empowerment von Migrantinnen leiste. Als Frauenstadträtin sei es ihr ein zentrales Anliegen, Migrantinnen für ein unanhängiges, selbstbestimmtes und umfassend sicheres Leben in Wien zu unterstützen. Gerade Frauen zu erreichen und zu stärken, sei daher auch wesentlicher Teil des neuen StartWien - Programms, unterstrich die Stadträtin.

StartWien - 5 Punkte Programm zur Integration erfolgreich angelaufen

Das neue Programm unterstützt NeuzuwanderInnen vom ersten Tag an, um rasch in Wien Fuß zu fassen. NeuzuwanderInnen werden dabei direkt bei der Einwanderungsbehörde abgeholt und aktiv bei ihrem Integrationsweg in Wien, vom Spracherwerb über den Arbeitsmarkt bis hin zur Bildung der Kinder begleitet. Integrativer Bestandteil des Programms sind ein individuelles Startcoaching, bei dem auch der Wiener Bildungspass inklusive der Wiener Sprachgutscheine in der Höhe von 300 Euro ausgegeben wird, und acht Infomodule unter anderem zu Bildung, Arbeitsmarkt und Wohnen. Der Besuch von drei Infomodulen ist Voraussetzung, um den Wiener Sprachgutschein einlösen zu können. Im Rahmen des Programms werden auch Rechte und Pflichten entsprechend vermittelt. Das neue Programm wird nicht zuletzt Dank der intensiven Mitarbeit der communities bereits hervorragend angenommen. Schon am ersten Infotag Anfang November haben sich rund 160 Menschen in sieben unterschiedlichen Sprachen über den Neustart und das Leben in Wien in der Volkshochschule Favoriten informiert. Die nächste Infoveranstaltung findet am 13. Dezember ebenfalls in der VHS -Favoriten am Arthaberplatz statt.

Frauenberger: "Gemeinsam erfolgreichen Wiener Weg der Integration weitergehen"

"Miteinander Lernen" sei, ebenso wie die vielen anderen Initiativen und Projekte von ZuwanderInnenorganisationen, jedenfalls eine unverzichtbare Partnerin der Wiener Integrationspolitik und gemeinsam werde man den erfolgreichen Wiener Weg zur Herstellung von gleichen Chancen für alle auch konsequent weitergehen, schloss die Integrationsstadträtin. (Schluss) gph

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