BZÖ-Bucher präsentiert sozial gerechtes Flat-Tax Steuersystem

Zukunftsweisend, Ersatz für Lohn- und Einkommenssteuer sowie Sozialversicherungsbeiträge

Wien (OTS) - "Wir wollen das Regelchaos, die kalte Progression und die soziale Ungerechtigkeit des derzeitigen Steuersystems beenden", erklärte BZÖ-Klubobmann Abg. Josef Bucher anlässlich der Präsentation eines einfachen aber revolutionären Steuersystems. Kern ist die Flat-Tax - also ein einheitlicher Abgabensatz - die zusammen mit einem Steuerfreibetrag Gerechtigkeit garantiert.

"Im derzeitigen System steigt die Steuerbelastung progressiv an, um dann bei den sehr gut Verdienenden plötzlich wieder nach Unten zu gehen. Das ist sozial ungerecht", so Bucher. Zusätzlich mache das komplizierte Regelchaos den Überblick sehr schwer. Dazu kommen noch die insgesamt 22 Sozialversicherungen, die auch ihre Beiträge fordern.

Die Einheitsabgabe im BZÖ-Modell ersetzt Lohn- und Einkommenssteuer sowie die SV-Beiträge. Dem Steuerzahler wird nur ein einziger und einheitlicher Prozentsatz abgezogen. "Vom Jahreseinkommen wird zuerst der Steuerfreibetrag von 11.000 Euro abgezogen", erklärte Bucher die Details. Von der verbleibenden Summe wird die Flat-Tax in der einheitlichen Höhe von 44 Prozent abgezogen. Bei einem Jahreseinkommen von rund 15.500 Euro reduziert sich die Steuerbelastung von fast 34 Prozent auf nur 13 Prozent. Zusätzlich müsse der SV-Fixbetrag unter 11.000 Euro Einkommenshöhe reduziert werden.

Laut Bucher, der dieses System zusammen mit Wirtschaftsexperten und dem ehemaligen BZÖ-Abgeordneten Veit Schalle durchgerechnet hat, werden durch das Flat-Tax Modell nahezu alle Steuerpflichtigen deutlich entlastet. Lediglich für Spitzenverdiener mit sechsstelligen Jahresgagen steige die Belastung. "Unser Ziel war es, ein "einfaches, gerechtes, verlässliches, sozial ausgewogenes und leistungsorientiertes Steuersystem zu schaffen", begründete Bucher die Idee.

Als weiteren Vorteil seines Modells sieht Bucher die Vereinfachung im Bereich der Verwaltung. "Nur noch eine einzige Abgabenbehörde, nur eine Berufungsinstanz und ein Sozialversicherungssystem für Alle", sind laut Bucher klare Argumente. Somit wäre auch der Weg für die längst fällige Reform der Sozialversicherungen geebnet.

Finanzieren ließe sich das Flat-Tax System durch die seit Jahren geforderte Staats- und Verwaltungsreform, die allein etwa 4 Mrd. Euro bringen kann. Weitere sinnvolle Maßnahmen sieht Bucher in der Einführung einer EU-Spekulationssteuer und die Abschaffung der Spekulationsfrist auf Aktien. Den effektiven Kosten von etwa 3,5 Mrd. Euro steht laut Bucher eine Steuerentlastung von etwa sieben Mrd. Euro gegenüber.

Selbstverständlich kann auch der Staat nachhaltig von dem BZÖ-Steuermodell profitieren, erklärte Bucher. Bleibt den Menschen mehr Geld, so geben sie dies auch aus. So erwartet Bucher ein Anspringen der Binnenkonjunktur durch Kaufkraftstärkung und einen Anstieg der Steuermoral.

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