- 26.11.2008, 12:25:25
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Grüne Wien: Teuerung frisst kleine Kulturinitiativen
Ringler: Veränderungswille fehlt
Wien (OTS) - "Dem gestern beschlossenen Kulturbudget für 2009
fehlt der Veränderungswille. Die falsche Prioritätensetzung wird
fortgesetzt", kritisiert die Kultursprecherin der Grünen Wien, Marie
Ringler. Wie auch in der Vergangenheit werden die größten Brocken des
Budgets an einige große Institutionen, wie z.B. den Vereinigen Bühnen
Wien, dem Theater in der Josefstadt oder den Wiener Festwochen
zugewiesen. "Doch während die großen Häuser mit Geldzuschüssen
bedacht werden, erhalten die kleinen Häuser nicht mal eine
Inflationsanpassung", so Ringler. Wie massiv kleine
Kulturinstitutionen von der Teuerung betroffen sind, zeigt sich am
Beispiel des WUK. Die seit 1998 unveränderte Jahressubvention des WUK
von 1,09 Millionen Euro bedeutet auf Basis des Verbraucherpreisindex
eine reale Kürzung von über 18 Prozent in den vergangenen 10 Jahren.
Jedoch werden allein durch die Erhöhung von Strom- und Gaskosten rund
50.000 Euro zusätzlich benötigt.
"Es kann nicht sein, dass nur einige große Institutionen einen
Ausgleich der Teuerung bekommen, während kleine Kulturinitiativen
kein Geld mehr haben, um ihre Räume zu heizen" kritisiert Ringler. So
soll das Theater in der Josefstadt aufgrund der gestiegenen
Lohnkosten eine Zusatzsubvention für die Jahre 2009 und 2010
erhalten, während das WUK keine Erhöhung bekommt. "Die Grünen Wien
fordern einen Ausgleich der Teuerung auch für kleine
Kulturinstitutionen, da die Existenz der kulturellen Vielfalt auf dem
Spiel steht", so Ringler abschließend.
Rückfragehinweis:
Pressereferat, 0664 831 74 49
http://wien.gruene.at
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