• 25.11.2008, 19:12:44
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Wiener Gemeinderat (9)

GGr. Bildung, Jugend, Information und Sport

Wien (OTS) - GRin Mag.a (FH) Tanja Wehsely (SPÖ) erwähnte eingangs
Laskas Programm "Vernetzung findet statt", das sehr wichtige Themen
umfasse. Positiv hervor zu heben seien die Wiener Bäder, wo viele
Menschen gute Arbeit bekämen und eine ausreichende soziale
Infrastruktur geboten würde. Die Kampagne der MA 11, betreffend die
Anwerbung von Pflegeeltern, spiegle die Weltoffenheit der Stadt
wider. Ein wichtiger Bereich sei auch die außerschulische Bildung,
die sehr wichtige Akzente setze und die Beibehaltung der europäischen
Spitzenposition unterstütze. Besonders das Ausbildungsnetz in punkto
Lehre sei besonders positiv zu erwähnen. Viele Beispiele in Wien
würden von der großartigen - partnerschaftlichen - Arbeit zeugen,
die hier für Kinder und Jugendliche geleistet würde.

GR Mag. Dietbert Kowarik (FPÖ) verwies auf eine Kooperation von
Schulen und Sportvereinen in Nordrhein-Westfahlen, die vorbildhaft
für Wien wirken könne. Teilweise gebe es schon gute Ansätze,
besonders die Vereine seien der richtige Ansprechpartner, vor allem
in pädagogischer Hinsicht. Die Einrichtung einer dementsprechenden
Koordinierungsstelle sei wünschenswert. Er brachte einen
diesbezüglichen Antrag ein. Ein weiterer Antrag bezieht sich auf die
Ausweitung von Sport und Bewegungsmöglichkeiten von Kindern im
Schulalltag.

GR Mag. Barbara Feldmann (ÖVP) brachte einen Antrag zur
verstärkten Förderung von Privatschulen mit Öffentlichkeitsrecht ein.
Eine größere finanzielle Unterstützung sei gefragt, um ein
differenziertes Bildungsangebot und die Vielfalt im Bildungswesen zu
unterstützen.

GR Susanne Jerusalem (Grüne) brachte Argumente zur geforderten
Schulsozialarbeit im 15. Bezirk. Einerseits sei der Bedarf gestiegen,
andererseits sei das Pilotprojekt vorbildhaft für Bezirken und
Gemeinden. Der zuständige Bezirksvorsteher und Bezirksschulinspektor
hätten sich ebenfalls für die Durchführung dieses Projektes
ausgesprochen, sagte Jerusalem.

StRin. Grete Laska (SPÖ) bemerkte, dass sie sehr stolz sei, dass
die Projekte in ihrer Geschäftsgruppe im Rahmen des Gesamtbudgets
großen Niederschlag finden würden. Im Bereich der Bildung wolle man
vor allem im infrastrukturellen und außerschulischen Bereich weiter
arbeiten. Sie freue sich über die Umsetzung einer ganzheitlichen
Einrichtung im Bildungshaus Simmering, die ihr schon lange am Herzen
gelegen sei. Auch werde im nächsten Jahr das erste Campusmodell in
Monte Laa in Betrieb genommen, das viele pädagogische und inhaltlich
wichtige Aspekte vereinen würde. Ein wirklicher Durchbruch zum
Fortschritt einer Gesellschaft basiere immer im Ausbildungssystem,
dies sehe man auch in anderen europäischen Ländern, so Laska.
Kinderpädagogisch seien bereits erste gute Ansätze im gerade
präsentierten Regierungsprogramm zu erkennen, man gehe hier bereits
in die richtige Richtung im Sinne des Kindergartens als
Bildungseinrichtung. Im Bereich Sport nahm sie auf Anträge ihrer
Vorredner Bezug, von denen einige bereits in Umsetzung seien. In
Hinblick auf den Generalkonzessionär der Fan-Zone Wien, der kürzlich
Insolvenz anmelden musste, bemerkte sie in Richtung der ÖVP, dass es
sich hierbei um eine europaweite Ausschreibung gehandelt habe, welche
die ÖVP ja fordere. Und jetzt würde lediglich sie, die
Vizebürgermeisterin, als Sündenbock dargestellt. Sie verurteilte den
politischen Stil, in dem manche Politiker agieren würden, was sie
zutiefst bedauere. Abschließend bedankte sie sich bei allen
Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ihrer Geschäftsgruppe.

GGr. Kultur und Wissenschaft

GR Mag. Gerald Ebinger (FPÖ) sprach eingangs das Volkstheater als
Prestigeprojekt an, welches über mangelnde Auslastung klage und
trotzdem mit hohen Subventionen bedacht werde. Auch die Vereinigten
Bühnen Wien, speziell das Ronacher, würden in unverständlichem Maße
gefördert. Er bemängelte, dass die Wiener Festwochen immer weniger
Wien-Bezug hätten und die Produktionen auf lange Sicht den selben
KünstlerInnen anvertraut würden. Andererseits gebe es Stiefkinder,
denen zu wenig Aufmerksamkeit zuteil würde, beispielsweise die
Bezirksmuseen, die Denkmalpflege, der jüdische Friedhof und die
Musikschulen, bei denen die Nachfrage weit größer sei als das
entsprechende Angebot. Die Kriterien für die Vergabe von
Subventionen, u.a. für "spezielle Freunde" der Stadt, sei
undurchsichtig und nicht nachvollziehbar, auch käme die MA 7 den
erforderlichen Kontrollen in unzureichendem Maße nach. (Forts.)
wil/pla

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Diensthabender Redakteur
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