- 25.11.2008, 17:46:09
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Wiener Budget 2009 - SP-Ramskogler: "Wiener Sozial- und Gesundheitsbudget ist so hoch wie noch nie!"
Wien (SPW-K) - "Die Stadt Wien wird 2009 1,7 Milliarden Euro für
Gesundheit und Soziales aufwenden, das entspricht einer Aufstockung
von 182 Millionen Euro - das ist ein Plus von fast 12 Prozent", sagt
SPÖ-Gemeinderätin Mag.a Sonja Ramskogler in der Debatte zum
Gesundheitsbudget. Alleine für Sozialausgaben seien 1,06 Milliarden
Euro veranschlagt, da immer mehr Menschen Sozialhilfe in Anspruch
nehmen. Darüber hinaus werden aus diesem Budget das erhöhte
Landespflegegeld, steigende Ausgaben beim Fonds Soziales Wien und des
200-Euro-Heizkostenzuschusses abgedeckt.
Im Jahr 2009 wird das Personal der Schuldnerberatung um zehn
MitarbeiterInnen aufgestockt: "Zwischen 2006 und 2007 stieg die
Neuanmeldung bei der Schuldnerberatung von 3.278 auf 6.158 Fälle -
eine Personalaufstockung wurde dadurch leider notwendig", sagt
Ramskogler.
Für das Jahr 2009 ist die Einführung des neuen EDV-Programms
"SOWISO" geplant. Das Programm löst das bisher bestehende Sozialkonto
(SOKO) ab und dient der Verwaltung der Personen-, Wohnungs- und
Leistungsdaten der SozialhilfeempfängerInnen sowie der Kassengebarung
der Sozialhilfe.
Das neue Projekt Organisationsflexibilisierung (ORGFlex) hat unter
anderem das Ziel, die Geldaushilfen als sogenannte "Wiederkehrende
Leistung" ohne monatliche Vorsprache im Sozialzentrum auf das Konto
bzw. per Post an die KlientInnen zu überweisen.
Das Sozialzentrum im 21.Bezirk übersiedelt im ersten Quartal 2009 an
einen neuen Standort. Dieser verfügt um 290 Quadratmeter mehr
Nutzfläche - insgesamt 1.210 Quadratmeter - und entspricht den
aktuellen Anforderungen hinsichtlich der Barrierefreiheit und
KlientInnen-Freundlichkeit.
Der Psychosoziale Dienst (PSD) werde 2009 ein Tageszentrum für
Borderline-Betroffene eröffnen, das integrierte
Entlassungsmanagement, das Tageszentrum für psychiatrische
Frührehabilitation sowie den mobilen Krisendienst ausbauen, erklärt
Sonja Ramskogler.
Zur Debatte um die Psychiatrie am Otto-Wagner-Spital weist die
SP-Gemeinderätin Kritik der Opposition zurück: "Nach 23 Sitzungen ist
kein gravierender Missstand zu Tage getreten. Die Betreuung und
Pflege im OWS ist mindestens genauso gut, wie in anderen Spitälern
der Stadt Wien", sagt Sonja Ramskogler.
(Schluss)
Rückfragehinweis:
SPÖ-Klub Rathaus, Presse Thomas Kluger Tel.: (01) 4000-81 941 Fax: (01) 533 47 27-8194 Mobil: 0664/826 84 27 mailto:[email protected] http://www.rathausklub.spoe.at
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