- 25.11.2008, 16:15:35
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Jung und Alt als Chance für neue Arbeitswelten
Landtags-Enquete auf www.vorarlberg.at live im Internet
Bregenz (VLK) - Am kommenden Freitag, 28. November, findet im
Montfortsaal des Landhauses in Bregenz eine Landtagsenquete zum Thema
"Jung und Alt als Chance für neue Arbeitswelten" statt. "Die
demographische Entwicklung lässt erwarten, dass wir uns künftig am
Arbeitsmarkt veränderten Bedingungen gegenüber sehen. Daher gilt es
Modelle zu entwickeln, die sowohl jungen als auch älteren Menschen
Chancen und Perspektiven geben. Die möglichen Auswirkungen der
weltweiten Finanzkrise sind in die Überlegungen mit einzubeziehen",
so Landtagspräsident Gebhard Halder.
Österreichs Bevölkerung wird die nächsten 40 Jahre von derzeit 8,3
auf knapp 9 Millionen wachsen. Die Zahl der Erwerbsfähigen, also
Menschen zwischen 15 und 64 Jahren, wird aber von derzeit 5,6
Millionen und einem prognostizierten Höchststand von 5,75 Millionen
im Jahr 2018 bis 2048 auf 5,3 Millionen sinken. Unternehmen müssen
sich den damit verbundenen Herausforderungen stellen und auf
veränderte Rahmenbedingungen reagieren.
Für LTP Halder ist wichtig, dass die Generationen am Arbeitsmarkt
nicht gegeneinander ausgespielt werden: "Wir brauchen Chancen für
junge Menschen, gleichzeitig sollte der Erfahrungsschatz der älteren
Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern nicht ungenützt bleiben. Die
Enquete des Landtages soll Möglichkeiten aufzeigen, künftig eine
Arbeitswelt gleichermaßen für Jung und Alt zu schaffen."
Namhafte Expertinnen und Experten werden Impulsreferate halten. So
nimmt Thomas Fent vom Institut für Demographie der Österreichischen
Akademie der Wissenschaften in Wien zum Thema "Junge Ansätze zur
Arbeit in einer alternden Gesellschaft" Stellung.
"Wettbewerbsfähigkeit durch Generationen-Management - Modelle,
Instrumente, Erfahrungen" heißt der Beitrag von Heinrich Geißler von
der Geißler Beratung & Forschung BFG Bregenz-Hamburg-Zürich.
Statements steuern Anton Strini, Leiter des Arbeitsmarktservice
Vorarlberg, Christoph Jenny von der Wirtschaftskammer Vorarlberg und
Gabriele Graf von der Arbeiterkammer Vorarlberg bei. Moderiert wird
die Enquete des Landtages von ORF-Chefredakteurin Marion Flatz.
Rückfragehinweis:
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