• 25.11.2008, 12:44:02
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  • OTS0181 OTW0181

VP-Dworak: Wohnbau verlangt verstärkte Förderung von Eigentum

Gemeindebau-Mieter von Betriebskostenlawine betroffen

Wien (VP-Klub) - "Der Wohnbau in Wien verlangt nach einem klaren
Bekenntnis für mehr gefördertes Eigentum", forderte VP-Gemeinderat
Bernhard Dworak in der Spezialdebatte zum Budget der Geschäftsgruppe
Wohnen, Wohnbau und Stadterneuerung. "Wien legt den Schwerpunkt auf
die falschen Bereiche: Statt den Menschen den Wunsch nach den eigenen
vier Wänden zu ermöglichen, wird in einem komplizierten
Förderdschungel alleine in den Mietwohnungsbau investiert. 2007 waren
von den 5.500 geförderten Neubauobjekten lediglich knappe 100
Eigentumswohnungen. Die ÖVP Wien tritt für eine Angleichung und
Anhebung der Fördersätze bei Miete und Eigentum und auch der
Verdienstgrenzen ein - zur besseren und transparenteren Förderung
durchmischten Wohnbaus", so Dworak.

Niederösterreich bei Eigentumsförderung Vorbild

Dworak hebt die Wohnbauförderung in Niederösterreich als Beispiel
hervor, bei der grundsätzlich zwei Varianten einer Förderung gewährt
werden: bei Neuerrichtung eines Eigenheimes oder Errichtung einer
Wohnung bzw. bei Ersterwerb eines Eigenheimes oder einer Wohnung von
einem Bauträger. Die Eigenheimförderung erfolgt in Form eines
Darlehens des Landes Niederösterreich mit einer Laufzeit von 27,5
Jahren und einer Verzinsung von 1% jährlich im Nachhinein. "Eine
Vereinfachung brächte entscheidende Vorteile beim Abbau von
Bürokratie und verstärkten Einsatz der Mittel am Bau statt in der
Verwaltung", so Dworak.

Betriebskosten steigen in Gemeindebauten

"Mieterinnen und Mieter von Gemeindebauten werden in den nächsten
Monaten von weiteren empfindlichen Erhöhungen der Betriebskosten
betroffen sein", kritisiert Dworak. "Die Gebührenlawine in Wien
rollt. Die Erhöhungen der Hausverwaltungskosten durch die
Außenbetreuungs-GmbH von Wiener Wohnen sind ein erster Hinweis
darauf: die Rasenpflege des Hugo Breitner Hofes in Wien Penzing
kostete plötzlich nicht mehr 0,7 Euro je Quadratmeter, sondern wurde
um knappe 150% auf 1,7 Euro erhöht. Strom und Gas werden ebenfalls um
zweistellige Prozentbeträge teurer. Wo bleibt da das soziale Wien?",
so Dworak abschließend.

Rückfragehinweis:
ÖVP-Klub der Bundeshauptstadt Wien
Tel.: (++43-1) 4000 / 81 913
Fax: (++43-1) 4000 / 99 819 60
mailto:[email protected]

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