- 25.11.2008, 11:43:00
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Plassnik: "Frauenanliegen in UNO-Friedensmissionen stärker berücksichtigen"
Gemeinsame Initiative von Außenministerin Ursula Plassnik und US-Außenministerin Rice
Wien (OTS) - "Die aktive und gleichberechtigte Mitarbeit von
Frauen an internationalen Friedensmissionen ist auch im 21.
Jahrhundert immer noch keine Selbstverständlichkeit. Die konkreten
Vorgaben der UNO-Resolutionen 1325 und 1820 müssen auf allen Ebenen
noch besser umgesetzt werden. Dafür habe ich mich auch im Rahmen des
internationalen Women Leaders Netzwerks mit Nachdruck eingesetzt.
Während unserer EU-Präsidentschaft 2006 wurde ein
Überprüfungskatalog erarbeitet, der sicherstellt dass
frauenspezifische Anliegen in der Vorbereitung und Durchführung von
Friedensmissionen stärker berücksichtigt werden. Gemeinsam mit
US-Außenministerin Rice habe ich nun UNO-Generalsekretär Ban Ki-Moon
vorgeschlagen, dieses Erfolgsmodell auch für UNO-Friedensmissionen zu
nutzen", so Außenministerin Ursula Plassnik anlässlich der Übergabe
eines gemeinsamen Briefes der beiden Außenministerinnen durch
Botschafter Pfanzelter an die stellvertretende UNO-Generalsekretärin
Dr. Asha-Rose Migiro.
"UNO-Generalsekretär Ban Ki-moon und seine Stellvertreterin
Asha-Rose Migiro sind starke Verbündete in unserem Einsatz für die
volle Einbindung von Frauen in die internationale Friedensarbeit und
Konfliktlösung", so die Außenministerin. So habe Ban Ki-moon seit dem
Wiener Treffen des Women Leaders Netzwerks vom Mai 2007 bereits acht
Frauen mit Führungspositionen für Konfliktregionen betraut. Dazu
kommen die oberste Juristin der UNO Patricia O´Brien, die
UNO-Hochkommissarin für Menschenrechte Navanethem Pillay, die
stellvertretende Leiterin der UNO-Polizei Ann-Marie Orler und die
österreichische Richterin Renate Winter als Präsidentin des
Sondergerichtshofs für Sierra Leone. "Ich hoffe daher, dass Ban
Ki-moons auf unseren neuen Vorschlag genauso positiv reagiert und ihn
umsetzt."
Rückfragehinweis:
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