- 25.11.2008, 09:51:50
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Zuversicht der Österreicher sinkt stärker als im übrigen Europa
Allianz präsentiert internationale Umfrage zur Finanzmarktkrise
Wien (OTS) - Die Finanzmarktkrise hinterlässt ihre Spuren: Stärker
als in den meisten anderen Ländern hat bei den Österreichern der
Zukunftsoptimismus unter den Ereignissen der vergangenen Monate
gelitten. Mehr als zwei Drittel aller Österreicher machen sich über
die jüngsten Entwicklungen in der Finanzwelt ernsthafte Sorgen. 54
Prozent rechnen mit spürbaren Auswirkungen auf ihr persönliches
Leben. Dies geht aus einer repräsentativen Umfrage hervor, die die
Allianz Versicherung mit GfK in mehreren europäischen Ländern und den
USA durchführen ließ.
Optimistische Schweizer - pessimistische Ungarn
Im internationalen Vergleich reagieren die Menschen auf die
angespannte Situation durchaus ähnlich, wie die Allianz Studie zeigt.
Lediglich die Schweizer scheinen unerschütterlich in ihrer
Zuversicht. Nur jeder fünfte Eidgenosse rechnet für das kommende Jahr
mit einer Verschlechterung der Lage, während dieser Wert in den USA
bei 75 Prozent liegt. Aber auch Franzosen und Italiener sind zu knapp
zwei Drittel von einer weiteren Talfahrt überzeugt. Was die
persönlichen Erwartungen betrifft, so gehen vor allem die Ungarn mit
wenig Optimismus ins neue Jahr.
Österreich - im Mai noch Europameister der Zufriedenheit - stürzte
hinsichtlich des Urteils über die Gesamtlage der Nation besonders
deutlich ab. Beurteilten vor sechs Monaten 34 Prozent der
Österreicher die wirtschaftliche Zukunft unseres Landes rosig, so ist
dieser Wert auf nunmehr 14 Prozent dramatisch zurückgegangen. Nur in
Russland ist das ökonomische Meinungsbarometer seit dem Frühjahr noch
stärker gesunken.
Sorge um die Jobsicherheit
Besondere Sorgen bereitet den Menschen hierzulande die Sicherheit
der Jobs. Statt 32 Prozent zuversichtliche Personen, wie im Mai
dieses Jahres, weist die Allianz Umfrage zur Zeit nur noch 13 Prozent
Arbeitsplatz-Optimisten aus. Weit weniger pessimistisch sind die
Österreicher, wenn es um ihren persönlichen Job geht. Lediglich jeder
Siebente bangt österreichweit um seinen eigenen Arbeitsplatz.
Generell wird die eigene Lebenssituation weiterhin günstiger
bewertet als die Lage der Nation. 59 Prozent der Befragten sind
persönlich durchaus zufrieden, nur 29 Prozent jedoch mit Österreich
im Ganzen. Beide Werte haben sich seit dem Frühjahr verschlechtert,
Frauen sind generell unzufriedener als Männer, ältere Menschen im
allgemeinen besorgter als die Jugend. Sorgenfalten bewirkt die
internationale Finanzkrise auch im Hinblick auf die Pensionen.
Bereits 42 Prozent der Österreicher sind von der Sicherheit der
staatlichen Altersversorgung keineswegs mehr überzeugt, ganz
besonders die Gruppe der Unter-30-Jährigen.
Sicherheit für’s Geld gefragt
Merkbar gesunken ist die Investitionsfreude vieler Menschen. 43
Prozent planen, ihr Geld in nächster Zeit verstärkt auf Sparbuch und
Konto zu bunkern, nur noch zwei von hundert Befragten erwägen eine
Anlage in Aktien oder Fonds. "Als sicherer Hafen in turbulenten
Zeiten erlebt die klassische Lebensversicherung derzeit einen echten
Boom", betont dazu Allianz Vorstand Manfred Baumgartl. Zum Ende des
dritten Quartals 2008 wies der Geschäftsbereich Leben bei der Allianz
im Vergleich zum Jahr 2007 einen Anstieg von über 27 Prozent auf.
Gerade in einer Zeit der Vertrauenskrise in die Finanzmärkte sei
zudem qualitätsvolle und zuverlässige Beratung besonders gefragt, so
der Experte.
Die repräsentative Umfrage wurde im Zeitraum von 28. Oktober bis
7. November 2008 vom GfK-Institut durchgeführt. Befragt wurden in den
teilnehmenden Ländern jeweils 1.000 Personen (männlich und weiblich)
im Alter von über 15 Jahren.
Rückfragehinweis:
Dr. Marita Roloff Unternehmenskommunikation Allianz Elementar Versicherungs-Aktiengesellschaft Allianz Elementar Lebensversicherungs-Aktiengesellschaft Hietzinger Kai 101-105, 1130 Wien Tel: 01/878 07 - 80726, Fax: - 40261 E-Mail: [email protected] Internet: www.allianz.at
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