• 24.11.2008, 17:44:15
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Frauenkonferenz der SJÖ: Worten müssen Taten folgen!

21-jährige Niederösterreicherin Christine Utzig ist neue Frauensprecherin der SJÖ

Wien (OTS) - Vergangenes Wochenende fand in Wien die
Frauenkonferenz der Sozialistischen Jugend Österreich (SJÖ) statt.
Als neue Frauensprecherin wurde Christine Utzig aus Niederösterreich
einstimmig gewählt. Utzig folgt Stefanie Vasold nach, die nach sieben
Jahren in dieser Funktion einen Generationenwechsel einleitete. Utzig
ist bereits seit 2005 Frauensprecherin der SJ Niederösterreich.

Bei der Konferenz wurde neben der Wahl der neuen Sprecherin die
frauenpolitische Situation in Österreich diskutiert. Im
frauenpolitischen Teil des Regierungsprogramms sieht Utzig einige
gute Impulse, fordert aber konkrete Taten: "Die Einigung auf
Frauenquoten in Aufsichtsräten und die explizite Kopplung der
Wirtschaftsförderung an die Frauenförderung sehe ich als zwei
positive Signale. Auch dem "nationalen Aktionsplan für
Gleichstellung" kann ich einiges Positives abgewinnen. Nun geht es
aber vor allem darum, den Worten Taten folgen zu lassen, denn
konkrete Handlungsschritte kann ich aus dem Regierungsprogramm keine
herauslesen, " so Utzig.

"Bei den Budgetverhandlungen muss Frauenpolitik auch finanziell
den Stellenwert bekommen, den sie laut Regierungsprogramm einnehmen
soll. Wir werden der neuen Bundesregierung auf jeden Fall kritisch
auf die Finger schauen, denn ob Frauenpolitik wirklich ernst gemeint
ist, sehen wir erst, wenn erste Maßnahmen durchgesetzt werden."

Abschließend erwartet sich Utzig von der neuen Frauenministerin
deutliche Akzente in der Öffentlichkeit: "Es ist zwar richtig, dass
Frauenpolitik eine Querschnittsmaterie ist und im Arbeitsressort
ebenso ganz oben auf der Prioritätenliste stehen muss wie
beispielsweise im Wirtschaftsressort. Von der Frauenministerin
erwarte ich mir aber in ihrer Funktion als Koordinatorin des
"nationalen Aktionsplans" klar erkennbare Akzente hinsichtlich der
Gleichstellung von Männern und Frauen. Denn bei Absichtserklärungen
dürfen wir nicht stehen bleiben."

Rückfragehinweis:
SJÖ
Philipp Lindner
Tel.: 0699/81 25 22 41

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