• 19.11.2008, 11:00:00
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Gabriele Payr wird Wiener Stadtwerke-Generaldirektorin - mit Gabriele Domschitz zwei Frauen im Vierer-Vorstand

Vorgänger Felix Joklik geht in Pension. Austro Control-Personalchefin Gabriele Domschitz zieht neu in den Wiener Stadtwerke-Vorstand ein.

Wien (OTS) - Gabriele Payr (49) wurde zur neuen Generaldirektorin
der Wiener Stadtwerke Holding AG bestellt. Der Aufsichtsrat ernannte
die bisherige Generaldirektor-Stellvertreterin in seiner gestrigen
Sitzung für eine fünfjährige Amtsperiode an die Unternehmensspitze.
Payr folgt am 1. Jänner 2009 Felix Joklik (64), der Ende 2008 in
Pension geht. Martin Krajcsir (45), bisher schon Finanzvorstand im
Wiener Stadtwerke-Konzern, übernimmt die Funktion des
Generaldirektorin-Stellvertreters. Neu im Team ist Gabriele Domschitz
(49), bisher Personalchefin der Austro Control. Viertes
Vorstandsmitglied bleibt Energievorstand Helmut Miksits (61).

Vizebürgermeisterin und für die Wiener Stadtwerke zuständige
Stadträtin Mag.a Renate Brauner empfing den neuen Wiener
Stadtwerke-Vorstand heute im Rathaus: "Der neue Vorstand rund um
Generaldirektorin Dr. Payr ist ein Garant für die hochqualitative
Erbringung von Dienstleistungen für alle Wienerinnen und Wiener. Die
Wiener Stadtwerke verbinden hohe soziale Verantwortung mit einem
erstklassigen Leistungsniveau. Die hervorragenden Leistungen der
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in allen Unternehmen unter dem Dach
der Stadtwerke tragen entscheidend zur hohen Lebensqualität in
unserer Stadt bei. Ich wünsche dem neuen Führungsteam der Wiener
Stadtwerke für seine Tätigkeit alles Gute", so Vizebürgermeisterin
Finanz- und Wirtschaftsstadträtin Renate Brauner.

Zum Geschäftsbereich von Generaldirektorin Gabriele Payr zählen
strategische Konzernplanung, Richtlinienkompetenzen in
Personalfragen, Revision, Recht, Beschaffung, Bestattung Wien sowie
die Kommunikationsagenden für den gesamten Konzern.

Der bisherige Finanz- und IT-Vorstand und nunmehrige
Generaldirektorin-Stellvertreter, Martin Krajcsir, leitet weiterhin
die Bereiche Finanzen, EDV, WienIT und BMG. Zusätzlich übernimmt der
Jurist Konzernorganisation, AG der Wiener Lokalbahnen, sowie die
Gemeinnützige Wohnungs- und Siedlungsgesellschaft der Wiener
Stadtwerke (GWSG).

Das neue Vorstandsmitglied Domschitz wird ihre Erfahrungen im
Personalwesen einbringen und die Hauptverantwortung für den
Geschäftsbereich Wiener Linien übernehmen.

Helmut Miksits verantwortet weiterhin den Geschäftsbereich Energie
sowie die Energiestrategie und die Beteiligungen des Wiener
Stadtwerke-Konzerns im Energiebereich.

Die Juristin Gabriele Payr startete 2004 als Vorstand für den
Geschäftsbereich Wiener Linien beim größten kommunalen
Infrastrukturdienstleister Österreichs. Vor ihrer Wiener
Stadtwerke-Karriere stand Payr an der Spitze von Wiener Wohnen und
war in dieser Funktion mit der Verwaltung von rund 220.000
Gemeindewohnungen betraut.

Martin Krajcsir startete 1983 bei den Wiener Linien, wo er 1999
zum Leiter der kaufmännischen Hauptabteilung und Prokuristen bestellt
wurde. 2004 zog Krajcsir in den Wiener Stadtwerke-Vorstand ein.

Gabriele Domschitz, Juristin, leitete bisher den Personal-Bereich
der Austro Control und war in ihrer Funktion für das
Personalmanagement von rund 1.000 Mitarbeitern verantwortlich, die
für den sicheren und wirtschaftlichen Ablauf des Flugverkehrs im
österreichischen Luftraum zu sorgen haben. Domschitz begann ihre
Karriere im Bundesministerium für öffentliche Wirtschaft und Verkehr.
Zunächst arbeitete sie in der obersten Zivilluftbehörde, wo sie bis
zur Stellvertreterin des Abteilungsleiters Personal aufstieg.

Der Betriebswirt Miksits begann 1967 bei den Wiener
Stadtwerke-Gaswerken, wo er 1995 zunächst Vizedirektor und 1999
Geschäftsführer von Wiengas wurde. 2001 folgte der Aufstieg in die
damals gegründete Wien Energie. 2007 wurde Miksits zum
Vorstandsdirektor der Wiener Stadtwerke Holding AG für den Bereich
Energie bestellt.

Der amtierende Generaldirektor Felix Joklik geht mit Ende 2008 in
Pension. Nach 40 Dienstjahren verlässt der Jurist den Konzern. 1969
startete Joklik seine Wiener Stadtwerke-Karriere in der
Personalabteilung der Verkehrsbetriebe. 1993 übernahm er die
Personalsektion der Generaldirektion der Wiener Stadtwerke. 1998
folgte die Ernennung zum Gründungsvorstandsmitglied für den Bereich
Personal und Recht. 2004 wurde Felix Joklik zum Generaldirektor der
Wiener Stadtwerke Holding AG bestellt.

Der Wiener Stadtwerke-Konzern ist Österreichs größter kommunaler
Infrastrukturdienstleister und zählt mit rund 15.500 Mitarbeiterinnen
und Mitarbeitern zu Österreichs größten Arbeitgebern. Mit seinen
Konzernunternehmen Wien Energie, Wiener Linien, Bestattung Wien und
BMG Beteiligungsmanagement versorgen sie den Großraum Wien mit
Energie, öffentlichen Verkehrsmitteln und
Bestattungsdienstleistungen. Um diese Dienstleistungen auch in
Zukunft zu sichern, investieren die Wiener Stadtwerke seit 1953 in
die Ausbildung junger Menschen. Derzeit werden rund 400 Lehrlinge in
16 verschiedenen Lehrberufen ausgebildet. Der Wiener
Stadtwerke-Konzern erzielte 2007 2,4 Milliarden Euro Umsatz und
investierte 827 Millionen Euro in Sachanlagen. Der Wiener
Stadtwerke-Konzern ist damit ein beachtlicher Job-Generator, der bei
vielen Zulieferfirmen zehntausende Arbeitsplätze sichert.

Fotos und Lebensläufe von Payr, Krajcsir, Miksits, Domschitz und
Joklik zum Download unter www.vipress.at

Rückfragehinweis:

Mag. Robert Hierhold
   Wiener Stadtwerke-Konzernkommunikation
   Telefon: (01) 53123-73973
   [email protected]
   www.wienerstadtwerke.at
   Virtuelle Pressestelle: www.vipress.at

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