Gabriele Payr wird Wiener Stadtwerke-Generaldirektorin - mit Gabriele Domschitz zwei Frauen im Vierer-Vorstand

Vorgänger Felix Joklik geht in Pension. Austro Control-Personalchefin Gabriele Domschitz zieht neu in den Wiener Stadtwerke-Vorstand ein.

Wien (OTS) - Gabriele Payr (49) wurde zur neuen Generaldirektorin der Wiener Stadtwerke Holding AG bestellt. Der Aufsichtsrat ernannte die bisherige Generaldirektor-Stellvertreterin in seiner gestrigen Sitzung für eine fünfjährige Amtsperiode an die Unternehmensspitze. Payr folgt am 1. Jänner 2009 Felix Joklik (64), der Ende 2008 in Pension geht. Martin Krajcsir (45), bisher schon Finanzvorstand im Wiener Stadtwerke-Konzern, übernimmt die Funktion des Generaldirektorin-Stellvertreters. Neu im Team ist Gabriele Domschitz (49), bisher Personalchefin der Austro Control. Viertes Vorstandsmitglied bleibt Energievorstand Helmut Miksits (61).

Vizebürgermeisterin und für die Wiener Stadtwerke zuständige Stadträtin Mag.a Renate Brauner empfing den neuen Wiener Stadtwerke-Vorstand heute im Rathaus: "Der neue Vorstand rund um Generaldirektorin Dr. Payr ist ein Garant für die hochqualitative Erbringung von Dienstleistungen für alle Wienerinnen und Wiener. Die Wiener Stadtwerke verbinden hohe soziale Verantwortung mit einem erstklassigen Leistungsniveau. Die hervorragenden Leistungen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in allen Unternehmen unter dem Dach der Stadtwerke tragen entscheidend zur hohen Lebensqualität in unserer Stadt bei. Ich wünsche dem neuen Führungsteam der Wiener Stadtwerke für seine Tätigkeit alles Gute", so Vizebürgermeisterin Finanz- und Wirtschaftsstadträtin Renate Brauner.

Zum Geschäftsbereich von Generaldirektorin Gabriele Payr zählen strategische Konzernplanung, Richtlinienkompetenzen in Personalfragen, Revision, Recht, Beschaffung, Bestattung Wien sowie die Kommunikationsagenden für den gesamten Konzern.

Der bisherige Finanz- und IT-Vorstand und nunmehrige Generaldirektorin-Stellvertreter, Martin Krajcsir, leitet weiterhin die Bereiche Finanzen, EDV, WienIT und BMG. Zusätzlich übernimmt der Jurist Konzernorganisation, AG der Wiener Lokalbahnen, sowie die Gemeinnützige Wohnungs- und Siedlungsgesellschaft der Wiener Stadtwerke (GWSG).

Das neue Vorstandsmitglied Domschitz wird ihre Erfahrungen im Personalwesen einbringen und die Hauptverantwortung für den Geschäftsbereich Wiener Linien übernehmen.

Helmut Miksits verantwortet weiterhin den Geschäftsbereich Energie sowie die Energiestrategie und die Beteiligungen des Wiener Stadtwerke-Konzerns im Energiebereich.

Die Juristin Gabriele Payr startete 2004 als Vorstand für den Geschäftsbereich Wiener Linien beim größten kommunalen Infrastrukturdienstleister Österreichs. Vor ihrer Wiener Stadtwerke-Karriere stand Payr an der Spitze von Wiener Wohnen und war in dieser Funktion mit der Verwaltung von rund 220.000 Gemeindewohnungen betraut.

Martin Krajcsir startete 1983 bei den Wiener Linien, wo er 1999 zum Leiter der kaufmännischen Hauptabteilung und Prokuristen bestellt wurde. 2004 zog Krajcsir in den Wiener Stadtwerke-Vorstand ein.

Gabriele Domschitz, Juristin, leitete bisher den Personal-Bereich der Austro Control und war in ihrer Funktion für das Personalmanagement von rund 1.000 Mitarbeitern verantwortlich, die für den sicheren und wirtschaftlichen Ablauf des Flugverkehrs im österreichischen Luftraum zu sorgen haben. Domschitz begann ihre Karriere im Bundesministerium für öffentliche Wirtschaft und Verkehr. Zunächst arbeitete sie in der obersten Zivilluftbehörde, wo sie bis zur Stellvertreterin des Abteilungsleiters Personal aufstieg.

Der Betriebswirt Miksits begann 1967 bei den Wiener Stadtwerke-Gaswerken, wo er 1995 zunächst Vizedirektor und 1999 Geschäftsführer von Wiengas wurde. 2001 folgte der Aufstieg in die damals gegründete Wien Energie. 2007 wurde Miksits zum Vorstandsdirektor der Wiener Stadtwerke Holding AG für den Bereich Energie bestellt.

Der amtierende Generaldirektor Felix Joklik geht mit Ende 2008 in Pension. Nach 40 Dienstjahren verlässt der Jurist den Konzern. 1969 startete Joklik seine Wiener Stadtwerke-Karriere in der Personalabteilung der Verkehrsbetriebe. 1993 übernahm er die Personalsektion der Generaldirektion der Wiener Stadtwerke. 1998 folgte die Ernennung zum Gründungsvorstandsmitglied für den Bereich Personal und Recht. 2004 wurde Felix Joklik zum Generaldirektor der Wiener Stadtwerke Holding AG bestellt.

Der Wiener Stadtwerke-Konzern ist Österreichs größter kommunaler Infrastrukturdienstleister und zählt mit rund 15.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zu Österreichs größten Arbeitgebern. Mit seinen Konzernunternehmen Wien Energie, Wiener Linien, Bestattung Wien und BMG Beteiligungsmanagement versorgen sie den Großraum Wien mit Energie, öffentlichen Verkehrsmitteln und Bestattungsdienstleistungen. Um diese Dienstleistungen auch in Zukunft zu sichern, investieren die Wiener Stadtwerke seit 1953 in die Ausbildung junger Menschen. Derzeit werden rund 400 Lehrlinge in 16 verschiedenen Lehrberufen ausgebildet. Der Wiener Stadtwerke-Konzern erzielte 2007 2,4 Milliarden Euro Umsatz und investierte 827 Millionen Euro in Sachanlagen. Der Wiener Stadtwerke-Konzern ist damit ein beachtlicher Job-Generator, der bei vielen Zulieferfirmen zehntausende Arbeitsplätze sichert.

Fotos und Lebensläufe von Payr, Krajcsir, Miksits, Domschitz und Joklik zum Download unter www.vipress.at

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