Jährliche Erhaltungsmaßnahmen sichern Befahrbarkeit der Donau bei Niederwasser

Wien (OTS) - via donau führt derzeit Erhaltungsarbeiten an der Schifffahrtsrinne im Bereich Regelsbrunn durch. Bei diesen routinemäßigen Arbeiten wird Schottermaterial lediglich umgelagert und verbleibt zur Gänze im Donaustrom. Diese jährlich durchzuführenden Erhaltungsmaßnahmen basieren auf dem gesetzlichen Auftrag zur Sicherstellung der Befahrbarkeit der Donau auch bei Niederwasser und stehen in keinem Zusammenhang mit dem Flussbaulichen Gesamtprojekt östlich von Wien. Diesbezügliche Vorwürfe der Umweltschutzorganisation VIRUS sind eine Falschdarstellung.

Als Österreichische Wasserstraßengesellschaft ist via donau gesetzlich verpflichtet, für die Instandhaltung der Schifffahrtsrinne und damit für die sichere Befahrbarkeit der Donau zu sorgen. In der Niederwasserperiode zwischen November und März führt via donau daher notwendige wasserbauliche Maßnahmen durch. Bei diesen Baggerungen wird Schotter aus der Schifffahrtsrinne auf andere Bereiche der Donausohle umgelagert. Aktuell sind dies im Bereich Regelsbrunn rund 15.000m3 Schotter, die vom beauftragten Bauunternehmen ordnungsgemäß verklappt werden. Alle wasserbaulichen Maßnahmen unterliegen der Bauaufsicht von via donau und gehen konform mit den Auflagen der Obersten Wasserrechtsbehörde.

Während der aktuellen Niederwasserperiode sind im Bereich zwischen der Mündung der Schwechat und Bad Deutsch-Altenburg noch zwei weitere Erhaltungsmaßnahmen vorgesehen. Dabei werden in Summe rund 45.000m3 Schotter umgelagert. Dies entspricht dem absoluten Minimum zur Aufrechterhaltung der Schifffahrt Diese jährlich wiederkehrenden Erhaltungsarbeiten führen demnach auch zu keiner zusätzlichen Eintiefung der Donau, da Material lediglich umgelagert wird und innerhalb dieses Donauabschnitts verbleibt.

via donau verwehrt sich daher gegen die unsachgemäßen Vorwürfe der Umweltorganisation VIRUS. Weder die kolportierten Schottermengen noch die behaupteten Auswirkungen auf den Nationalpark Donau-Auen entsprechen den Tatsachen. Auch die Verbindung der durchgeführten Erhaltungsmaßnahmen mit dem Flussbaulichen Gesamtprojekt ist eine Fehlinformation der Öffentlichkeit.

Die Wasserstraße Donau hat noch viel ungenutztes Potenzial für die Bewältigung zukünftiger Verkehre im Donaukorridor. Das Ziel von via donau ist es, dass dieses Potenzial in Zukunft besser genutzt wird und mehr Güter auf der umweltfreundlichen Wasserstraße transportiert werden.

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