• 14.11.2008, 14:46:23
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Neu gewählte Direktoren von Meinl International Power bedanken sich bei den Investoren für ihr Vertrauen Wien - ANHANG

Wien (OTS) - Die heute, Freitag, abgehaltene außerordentliche
Hauptversammlung von Meinl International Power (MIP) hat die von
einer Gruppe unabhängiger Investoren vorgeschlagenen Kandidaten in
das Board of Directors gewählt. Damit kann nach der bereits
vergangenen Juli erfolgten Ablösung des Meinl Airports International
Boards nun auch bei der zweiten in Wien börsenotierten
"Meinl"-Fondsgesellschaft eine klare Abgrenzung zur Meinl Bank Gruppe
in Angriff genommen werden. Diese Abgrenzung wird seitens der
unabhängigen Investoren als unbedingt notwendig erachtet, da das
bisherige MIP-Board von der Meinl Bank Gruppe installiert wurde und
sich daraus erhebliche Interessenskonflikte ergaben. Mehr als 68% der
Anleger stimmten für die neuen Board-Mitglieder und somit gegen die
weitere Abhängigkeit der MIP von der Meinl Bank und assoziierter
Gesellschaften.

"Wir bedanken uns für das Vertrauen, das uns die Investoren jetzt
auch bei MIP entgegenbringen. Wir werden unseren neuen Aufgaben nach
bestem Wissen und Gewissen nachkommen", erklärt Wolfgang Vilsmeier,
neues Board-Mitglied stellvertretend für das gesamte MIP-Board in
einer ersten Stellungnahme.

Bereits heute, Freitag, findet die konstituierende Sitzung des
neuen Board of Directors in Bratislava statt.

Die neuen Board-Mitglieder werden für eine ordentliche Corporate
Governance, die strikte Einhaltung rechtlicher Rahmenbedingungen und
marktübliche Kostenstrukturen sorgen. Diesen eigentlich
selbstverständlichen Grundsätzen wurde in der Vergangenheit von den
bisherigen Direktoren - nach Ansicht vieler MIP-Zertifikateinhaber -
nicht Folge geleistet. "Damit ist das System Meinl in Österreich
endgültig abgewählt. Persönlich hoffe ich, dass rechtliche
Rahmenbedingungen gesetzt werden, die derartige Börsengänge in
Hinkunft verhindern", zeigt sich Cube Invest Chef Dr. Alexander
Proschofsky hocherfreut. "Die Ereignisse der Vergangenheit haben den
Ruf Österreichs als Finanzplatz extrem geschädigt. Es hat sich aber
jetzt bereits zum zweiten Mal gezeigt, dass auch in Österreich nicht
alles möglich ist und dass Anleger sehr wohl erfolgreich auf ihre
Rechte pochen können." Analog zum Vorgehen des neuen Boards bei AI
Airports International (früher Meinl Airports International) erwartet
sich Proschofsky auch bei der MIP eine schonungslose Offenlegung der
bisherigen Geschäftsgebarung und ein ausschließlich an den Interessen
der MIP-Zertifikateinhaber orientiertes Fondsmanagement.

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M: [email protected]

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