- 14.11.2008, 12:04:38
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Kdolsky: Projekte des Vereins zur "Unterstützung des Österreichischen Kinderspitals" in Armenien gemeinsam weiterentwickeln
Österreichisches Know-how trägt zu besserer Gesundheitsversorgung bei
Wien (OTS) - Auch zwanzig Jahre nach dem verheerenden Erdbeben in
Armenien ist Österreichs Hilfe nicht versiegt. Waren damals Einheiten
des Bundesheeres vor allem aus dem militärmedizinischen Bereich
schnell am Ort der Katastrophe, um Hilfe zu leisten, ist es heute das
Gesundheitsministerium, welches - auch Dank zahlreicher
österreichischer Spenden - die Weiterentwicklung der
Gesundheitsversorgung des Landes unterstützt. "Ich bin stolz darauf,
dass damals an der Spitze des Einsatzkorps des Bundesheeres zwei
Männer standen, Dr. Robert Schlögel und Dr. Hubert Hrabcik, die jetzt
in meinem Ressort höchste Leitungsfunktionen innehaben", sagte
Kdolsky im Rahmen der Armenientage in der Wiener Urania.
Im Zentrum der österreichischen Hilfe für Armenien stand nach der
Erdbebenkatastrophe die Gründung eines Kinderspitals in Gjumry,
welches sich in den folgenden Jahren zu einem echten
Gesundheitszentrum weiterentwickelte. Ein Benchmarking der Weltbank
bestätigt dem Kinderspital beste Führung und Auslastung.
Gesundheitsministerin Andrea Kdolsky sieht in der nun geplanten
Schaffung eines Mutter-Kind-Zentrums einen "Schritt zu noch besserer
Obsorge für Mütter und ihre neugeborenen Kinder." Da österreichisches
Know-how in der Gesundheitsversorgung Armeniens erwünscht und begehrt
ist, empfiehlt Kdolsky ihren armenischen Kolleginnen und Kollegen,
einen Mutter-Kind-Pass nach österreichischem Vorbild einzuführen.
"Der Mutter-Kind-Pass ist einer der revolutionärsten Erfindungen im
österreichischen Gesundheitssystem. Er bewährt sich seit über drei
Jahrzehnten und hat wesentlich zur Reduktion der Kindersterblichkeit
und besserer medizinischen Betreuung von Müttern und Kindern
beigetragen", so Kdolsky.Österreich werde auch in Zukunft Armenien
unterstützen und dazu beitragen, dass die Gesundheitsversorgung im
Lande verbessert werde, bekräftigte die Gesundheitsministerin
Rückfragehinweis:
Bundesministerium für Gesundheit, Familie und Jugend Daniela Klinser Pressesprecherin Tel: +43/1/71100-4305 Fax: +43/1/71100-14305 E-Mail: [email protected]
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