- 13.11.2008, 12:59:50
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Kranzl: "Innovationsscheck bietet gute Chancen für innovative klein- und mittelständische Unternehmen"
Im ersten Jahr bereits 1.562 Innovationsschecks ausgestellt
Wien (SK) - "Forschung und Entwicklung sind Hauptfaktoren um die
Wirtschaft positiv vorantreiben zu können. Laut dem WIFO gehen zwei
Drittel des österreichischen Wirtschaftswachstums auf Forschung und
Innovation zurück. Aus diesem Grund führen erhöhte Forschungsausgaben
auch zur Schaffung neuer Arbeitsplätze", führte SPÖ-Staatssekretärin
Christa Kranzl bei einer Pressekonferenz mit dem Geschäftsführer der
Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft Klaus Pseiner am
Donnerstag aus. "Die einjährige Geschichte des Innovationsschecks ist
eine Erfolgsstory. Er ist der Parameter der KMU, klein- und
mittelständische Unternehmen, auf dem Weg zu verstärkter Forschung
und Entwicklung unterstützen kann", betonte Kranzl. ****
"Beim Innovationsscheck handelt es sich um ein abgestimmtes
Förderungsprogramm, welches beispielsweise eine start-up Finanzierung
und Beratung seitens Universitäten und Fachhochschulen beinhaltet.
Bei 71 Prozent der bereits abgerechneten Innovationsschecks ist die
Projektsumme höher als 5.000 Euro. Aufgrund der großen Nachfrage
wurden die budgetären Mittel von fünf auf acht Millionen Euro im
ersten Jahr aufgestockt. Die Kosten wurden vom Bundesministerium für
Verkehr, Innovation und Technologie und dem Wirtschaftsministerium
getragen", erläuterte Kranzl.
Die meisten Innovationsschecks wurden überraschenderweise im Bereich
der Dienstleistung vergeben. So konnte eine Trendwende eingeleitet
werden, da Forschung in diesem Bereich bislang unbedeutend war,
erklärte die Staatssekretärin. "Der Innovationsscheck hat eine
essentielle Hebelwirkung, da 73 Prozent der KMU, die einen
Innovationsscheck erhalten haben, konkrete Pläne für weitere Projekte
haben", hob Kranzl hervor.
In Zeiten der Finanzkrise biete der Innovationsscheck Chancen für
klein- und mittelständische Unternehmen. Für das Jahr 2009 seien die
finanziellen Mittel für diese Förderung bereits gesichert, betonte
die Staatssekretärin. "Dieses Programm ist überdies ein best-practice
Beispiel, dass der Austausch zwischen unternehmensbezogener
Wirtschaft und Universitäten und Fachhochschulen ausgezeichnet
funktioniert", schloss Kranzl. (Schluss) ue
Rückfragehinweis:
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Löwelstraße 18, 1014 Wien, http://www.spoe.at/online/page.php?P=100493
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