Kranzl: "Innovationsscheck bietet gute Chancen für innovative klein- und mittelständische Unternehmen"

Im ersten Jahr bereits 1.562 Innovationsschecks ausgestellt

Wien (SK) - "Forschung und Entwicklung sind Hauptfaktoren um die Wirtschaft positiv vorantreiben zu können. Laut dem WIFO gehen zwei Drittel des österreichischen Wirtschaftswachstums auf Forschung und Innovation zurück. Aus diesem Grund führen erhöhte Forschungsausgaben auch zur Schaffung neuer Arbeitsplätze", führte SPÖ-Staatssekretärin Christa Kranzl bei einer Pressekonferenz mit dem Geschäftsführer der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft Klaus Pseiner am Donnerstag aus. "Die einjährige Geschichte des Innovationsschecks ist eine Erfolgsstory. Er ist der Parameter der KMU, klein- und mittelständische Unternehmen, auf dem Weg zu verstärkter Forschung und Entwicklung unterstützen kann", betonte Kranzl. ****

"Beim Innovationsscheck handelt es sich um ein abgestimmtes Förderungsprogramm, welches beispielsweise eine start-up Finanzierung und Beratung seitens Universitäten und Fachhochschulen beinhaltet. Bei 71 Prozent der bereits abgerechneten Innovationsschecks ist die Projektsumme höher als 5.000 Euro. Aufgrund der großen Nachfrage wurden die budgetären Mittel von fünf auf acht Millionen Euro im ersten Jahr aufgestockt. Die Kosten wurden vom Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie und dem Wirtschaftsministerium getragen", erläuterte Kranzl.

Die meisten Innovationsschecks wurden überraschenderweise im Bereich der Dienstleistung vergeben. So konnte eine Trendwende eingeleitet werden, da Forschung in diesem Bereich bislang unbedeutend war, erklärte die Staatssekretärin. "Der Innovationsscheck hat eine essentielle Hebelwirkung, da 73 Prozent der KMU, die einen Innovationsscheck erhalten haben, konkrete Pläne für weitere Projekte haben", hob Kranzl hervor.

In Zeiten der Finanzkrise biete der Innovationsscheck Chancen für klein- und mittelständische Unternehmen. Für das Jahr 2009 seien die finanziellen Mittel für diese Förderung bereits gesichert, betonte die Staatssekretärin. "Dieses Programm ist überdies ein best-practice Beispiel, dass der Austausch zwischen unternehmensbezogener Wirtschaft und Universitäten und Fachhochschulen ausgezeichnet funktioniert", schloss Kranzl. (Schluss) ue

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