Sportstaatssekretär Lopatka: Verstärkte Doping-Prävention von Bund und Ländern

Landessportreferentenkonferenz: Kampf gegen Doping und Gewalt sowie die Forcierung des Schulsports und der wirtschaftlichen Bedeutung des Sports sind Herausforderungen für 2009

Wien, 13. November 2008 (OTS) - "Der Kampf gegen Doping und Gewalt im Fußball sowie die Forcierung der Leistungsmodelle im Schulsport sind die großen Herausforderungen für den österreichischen Sport", so Sportstaatssekretär Dr. Reinhold Lopatka bei der Landessportreferentenkonferenz. Die Agenda der Zusammenarbeit zwischen Bundesländern und Bund für das Jahr 2009 sieht gerade im Anti-Doping-Bereich eine verstärkte Zusammenarbeit vor. Auf Initiative des Sportstaatssekretariats wird es daher einen Workshop zur "Erstellung einer Anti-Doping-Strategie im präventiven Bereich" mit Vertretern der Länder geben, so Lopatka nach Gesprächen mit den zuständigen Sportlandesräten der Bundesländer und Vertretern des Bundes. Gerade im Bereich der Anti-Doping-Maßnahmen müssten auch die Bundesländer ihren finanziellen Beitrag zu der im Sommer 2008 eingerichteten unabhängigen Anti-Doping-Agentur NADA Austria erhöhen, so der Sportstaatssekretär. Die finanziellen Mittel im Anti-Doping-Kampf wurden auf 1,2 Millionen Euro verdoppelt, "80 Prozent davon trägt der Bund. Hier müssen auch die Länder mitziehen, wenn sie den Anti-Doping-Kampf ernst nehmen." ****

Auf der umfassenden Agenda wurden zahlreiche weitere Themen für das kommende Jahr besprochen. Einen Schwerpunkt bildete dabei der Bereich des Schulsports. Für das Modell "Schule und Sport im Hochleistungsbereich" wird daher eine Arbeitsgruppe bestehend aus den beamteten Landessportreferenten, einem Vertreter des Sektion Sport des Bundeskanzleramts und einem Vertreter des Unterrichtsministeriums bis Frühjahr 2009 einen Vorschlag erarbeiten und der Landessportreferentenkonferenz zur Genehmigung vorlegen. "Die Nachwuchs-Kompetenzzentren und die Möglichkeiten einer Österreichweiten Koordination für Leistungsmodelle stellen eine Innovation in der Nachwuchsförderung des österreichischen Spitzensports dar", betonte Lopatka.

Zum Thema "Gewalt im Fußball" schlug der Sportstaatssekretär weitere Maßnahmen aus Sicht des Bundes vor, "die gemeinsam mit den Ländern rasch umgesetzt werden können. Hier geht es mir vor allem um die verstärkte Zusammenarbeit mit den Sozialarbeitern in den Bundesländern, um Sozialprojekte im Fußball zu erstellen", so Lopatka. Darüber hinaus sei eine Arbeitsgruppe im Innenministerium mit diesem Thema betraut, um auch die Möglichkeit von gesetzlichen Verschärfungen zu prüfen. Abschließend hob der Sportstaatssekretär die wirtschaftliche Bedeutung des Sports hervor. "Sport ist eine wichtige Ressource zur Schaffung und Sicherung von Arbeitsplätzen." Die massive Bedeutung des Sports für die Wirtschaft sei durch die zahlen des Institutes für Sportökonomie SpEA eindrücklich bewiesen. "Gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten ist es von großer Bedeutung, dass jeder zehnte Job in Österreich durch Sport & Tourismus gesichert wird", so Lopatka abschließend.

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