- 13.11.2008, 09:39:45
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bfi Wien baut die Ausbildungswerkstätten für Fachkräfte weiter aus!
Eröffnung des neuen Standorts des Berufsausbildungszentrums BAZ des bfi Wiens in der Gutheil Schoder Gasse (Philips-Halle).
Wien (OTS) - Intensivausbildungen im 2. Bildungsweg als Antwort
auf den Fachkräftemangel.
Anlässlich der feierlichen Eröffnung des neuen
Ausbildungs-betriebs für Mechatronik, Zerspannungs- und
Elektroinstallationstechnik sowie für Werkzeugmaschineur/innen im 23.
Wiener Gemeindebezirk waren sich die Expert/innen einig:
Qualifikation als Wettbewerbsfaktor spielt für Wien eine zentrale
Rolle. Ausbildungsmodelle wie im BAZ eröffnen den Zielgruppen ohne
Lehrabschluss ab 19 Jahre eine realistische Chance, als begehrte
Fachkräfte Fuß zu fassen. Die hohen Vermittlungsquoten (70 bis 100 %)
sprechen für die Qualität der relativ kurzen Ausbildungen (13 bis 17
Monate).
Mag. (FH) Tanja Wehsely, Landtagsabgeordnete, erinnerte am
heutigen Tag der Republik daran, dass "jeder ein Recht auf Arbeit und
menschenwürdiges Dasein" habe. Die hochwertigen Ausbildungen
unterstützen in diesem Sinnen diejenigen, die aus dem primären
Lehrstellenmarkt herausgefallen sind. Beim Wiener Konjunkturpaket
nimmt im Bereich Arbeitsmarktpolitik die berufliche Qualifikation
eine wesentliche Rolle ein.
Egon Blum, Regierungsbeauftragter für Jugendbeschäftigung und
Lehrlingsausbildung, gratuliert dem BAZ zu dem perfekten
Maschinenpark. Das BAZ "kompensiert einen Teil der seitens der
Wirtschaft zu wenig angebotenen Lehrplätze." Überbetriebliche
Ausbildungen seien die Chance für Menschen ohne Abschluss, Wien sei
damit auf dem richtigen Weg.
"Effektivität und Kostenbewusstsein bzw. Effizienz hat das bfi
Wien und das BAZ zum kompetenten Partner des AMS gemacht," erklärt
Dr. Ingeborg Friehs, stellv. GF des AMS Wien. Sie hebt auch hervor,
dass bei der Planung die aktuellen Entwicklungen der
Berufsanforderungen einbezogen werden. Die guten Kontakte zur
Wirtschaft seien mittlerweile selbstverständlich. Und: "Frauen für
die technischen Berufe zu interessieren, ist uns ein besonderes
Anliegen. Wenn man es ihnen zutraut, dann schaffen sie es auch,"
davon ist Friehs überzeugt. Der Frauenanteil beim BAZ liegt bei 15 %.
Univ. Prof. Dr. Michael Wagner-Pinter (Synthesis Forschung GmbH)
schließt ab mit drei Lebensgeschichten: "Es kommt darauf an, Chancen
zu ergreifen und die eigenen Fähigkeiten auszubauen. Inge R., Karl H.
und Tamara K. wurden 'wachgerüttelt', als sie arbeitslos wurden.
Gemeinsam mit dem AMS und seinen Partner wie das bfi Wien konnten aus
den vorhandenen Kompetenzen Berufsperspektiven entwickelt werden."
Den anwesenden Ausbildungsteilnehmer/innen rät Wagner-Pinter: "Lernen
ist clever".
Bildmaterial ist downloadbar unter:
http://pressefotos.at/m.php?g=1&u=1&dir=200811&e=20081112_b&a=event
Rückfragehinweis:
Mag. Gabriele Masuch Tel.: +43 1 811 78-10385 E-Mail: [email protected] bfi Berufsförderungsinstitut Wien Alfred-Dallinger-Platz 1, 1034 Wien www.bfi-wien.at
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