Herbert: Personalabbau bei Post und Telekom Austria ist untragbar!

Zuerst bei Managern sparen, die versagt haben

Wien (OTS) - "Unverantwortlich und gewissenlos", so kommentiert heute der freiheitliche Sprecher für den Öffentlichen Dienst, NAbg Werner Herbert, die Vorgänge rund um den geplanten Stellenabbau bei Post und Telekom Austria. So sollen bei der teilverstaatlichten Telekom Austria (der Staatsanteil beträgt 28%) etwa 2.500 Stellen vor dem Abbau stehen. "Bei der Post sollen gar 9.000 Arbeitsplätze abgebaut werden. Von den derzeit 1.300 Postämtern sollen bis zum Jahr 2015 nicht weniger als 1.000 Filialen geschlossen werden."

"Während sich die politisch Verantwortlichen, Finanzminister Molterer und Infrastrukturminister Faymann, in hilflosen gegenseitigen Schuldzuweisungen üben, stellt sich die Frage, was die verantwortlichen Manager in den vergangenen Jahren getan haben, um ein derartiges personalpolitisches Fiasko zu verhindern", meint Herbert. Immerhin wäre es ihre Aufgabe gewesen, die wirtschaftliche Komplexität der Betriebe und die Arbeitsplätze zu erhalten, wofür sie - wie sich jetzt herausstellt: ungerechtfertigt - Top-Gagen kassierten und kassieren."

"Es kann daher nicht sein, dass einfache Bedienstete gekündigt werden, die dafür verantwortlichen Manager aber weiter ungestraft in ihren Spitzenpositionen agieren können", stellt Herbert klar und fordert die Verantwortung, nicht nur der zuständigen Manager bei Post und Telekom Austria, sondern auch der politisch verantwortlichen Minister ein. "Hier gehört zuerst gespart und dann sehen wir weiter", so Herbert abschließend.

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