- 07.11.2008, 12:24:18
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Wissenschaftsminister Johannes Hahn bricht Lanze für frühkindliche pädagogische Förderung
Wien (OTS) - Bundesminister Johannes Hahn gratuliert dem Verein
"Kinder in Wien" (KIWI) zum 60-jährigen Bestehen und spricht sich für
Schwerpunktsetzung in frühkindlicher Pädagogik in der kommenden
Legislaturperiode aus.
Im Rahmen der heutigen Fachkonferenz "Brauchen Kinder Pädagogik?",
die anlässlich der Jubiläumsfeierlichkeiten des Vereins "Kinder in
Wien" abgehalten wird, sprach sich Bundesminister Johannes Hahn für
einen nachhaltigen Investitionsschub in frühkindlicher Pädagogik aus.
"Kinder sind unsere wertvollste Ressource und repräsentieren zu 100
Prozent unsere Zukunft. Unser gemeinsames Ziel muss es sein, diese
"Rohdiamanten" entsprechend der vorhandenen individuellen Fähigkeiten
und Begabungen auf allen Bildungsniveaus bestmöglich zu fördern", so
der Minister.
Eine zentrale Verantwortung in der Erziehung der Kinder nehmen neben
den Eltern und Familienangehörigen vor allem die Pädagoginnen und
Pädagogen ein. Unverzichtbar, um den veränderten gesellschaftlichen
und sozialen Rahmenbedingungen gerecht zu werden, sind dabei die
Weiterentwicklung der pädagogischen Ausbildung und Kooperationen
zwischen Universitäten und Pädagogischen Hochschulen. In diesem
Zusammenhang betonte der Minister die Bedeutung des Lehrstuhls für
Frühpädagogik an der Universität Graz, der ab dem Wintersemester 2009
seine Tätigkeit aufnehmen wird.
Wissenschaftsminister Hahn sprach auch seinen großen Dank und
Anerkennung für die intensive und wertvolle Arbeit aller Pädagoginnen
und Pädagogen aus. Gleichzeitig wünscht sich Hahn im
"Gender-Zeitalter" auch deutlich mehr männliche Pädagogen. Dieser
Bedarf wurde auch in den Referaten und Expertenstatements
international anerkannter Fachleute aus den Bereichen der
Frühpädagogik und Erziehungswissenschaften bestätigt. Von ebenso
großer Bedeutung ist demnach auch die Implementierung bundesweit
festgelegter Bildungspläne für diesen wichtigen Altersabschnitt. In
den ersten Lebensjahren können bei optimaler Förderung die Begabungen
bestmöglich entfaltet, gleichzeitig aber auch vorhandene Defizite
behoben werden. Er sei zuversichtlich und setzt sich in den laufenden
Verhandlungen auch intensiv dafür ein, dass zum Wohle aller Kinder
und zur Vorbereitung auf die bevorstehenden Herausforderungen in der
Berufs- und Arbeitswelt gemeinsam innovative und zukunftsorientierte
Maßnahmen erarbeiten werden, so Minister Hahn abschließend.
Rückfragehinweis:
Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung
Minoritenplatz 5, 1014 Wien
Presse: Mag. Doris OSTERMANN, Tel.: +43/1/53120-9006
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