Prämienbegünstigte Zukunftsvorsorge: Änderungen 2009

Wien (OTS) - Mit rund 1,2 Millionen abgeschlossenen Verträgen hat die prämienbegünstigte Zukunftsvorsorge einen großen Anteil an der Alterssicherung der Österreicherinnen und Österreicher. Gutes soll noch besser gemacht werden, und so stehen für 2009 Änderungen ins Haus.

Auch wenn uns momentan die Regierungsverhandlungen, die Finanzmarktkrise und die neue US-Präsidentschaft stark beschäftigen, so darf doch die private Vorsorge nicht ins Hintertreffen geraten. Aus diesem Grund wird es auch bei der populären prämienbegünstigten Zukunftsvorsorge im nächsten Jahr wieder zu Adaptierungen kommen: Mit 1. Jänner 2009 werden die zum Erhalt der vollen staatlichen Förderung möglichen Höchsteinzahlungsbeträge um knapp 2,3 Prozent auf 2.214,22 Euro angehoben. Damit können bis zu 210,35 Euro im Jahr an staatlicher Förderung lukriert werden.

Prämienbegünstigte Zukunftsvorsorge:
Entwicklung der staatlichen Förderung 2003 bis 2009

Jahr höchstmögliche staatliche Prämie höchstmögliche prämienbegünstigte (Steuererstattung) Prämie (in Euro) Einzahlung (in Euro) 2003 1.851,- 9,50% 175,85 2004 1.901,- 9,00% 171,09 2005 2.000,- 9,00% 180,-- 2006 2.066,- 8,50% 175,61 2007 2.115,07 9,00% 190,36 2008 2.164,64 9,50% 205,64 2009 2.214,22 9,50% 210,35

Dr. Louis Norman-Audenhove, Generalsekretär des österreichischen Versicherungsverbandes VVO, erklärt Ecksteine des Produktes: "Bei der prämienbegünstigten Zukunftsvorsorge können die Einzahlungen nach Wunsch des Kunden oder der Kundin flexibel vereinbart werden, sie sind aber für den Erhalt der steuerlichen Förderung der Höhe nach begrenzt. Bis einschließlich 31.12.2008 gelten der staatliche Zuschuss von 9,5 Prozent sowie die höchstmögliche Eigenleistung von 2.164,64 Euro pro Jahr. Der Abschluss kann sich auch 2008 noch lohnen."

Seit die "prämienbegünstigte Zukunftsvorsorge" 2003 präsentiert wurde, konnten mit jedem Jahr mehr Österreicherinnen und Österreicher von der Wichtigkeit der privaten Altersvorsorge und den Vorteilen dieses Produktes überzeugt werden. Per Mitte 2008 bestanden bereits fast 1,2 Millionen Verträge bei heimischen Versicherungsunternehmen, die somit über 90 Prozent des Marktes abdecken und ihren Marktanteil in den letzten Jahren beständig ausbauen konnten.

"Mittlerweile hat fast jeder fünfte Österreicher unter 60 Jahren einen Vertrag über eine prämienbegünstigte Zukunftsvorsorge", weiß Norman-Audenhove. Allerdings sieht er auch unmittelbaren Änderungsbedarf: "Schon seit längerem ist eine Reform der Zukunftsvorsorge angedacht, bisher ist es dazu allerdings nicht gekommen. Die heimischen Lebensversicherer wollen das Produkt weiter verbessern, ausbauen und flexibler machen. Dazu wünschen wir uns vor allem eine Reduktion der Aktienquote auf bis zu 40 Prozent, eine Ermöglichung von Einmalerlägen und eine Ergänzung der Prämienbegünstigung auf die Pflegevorsorge."

Angesprochen auf die jüngsten Börseturbulenzen kann er beruhigen:
"Dieses Produkt ist mit einer gesetzlich vorgeschriebenen Kapitalgarantie ausgestattet. Wir wissen außerdem, dass der größte Teil der Zukunftsvorsorge-Verträge über sehr lange Laufzeiten abgeschlossen wurde, 30 Jahre und länger sind durchaus keine Seltenheit. Das zeigt uns, dass dieses Produkt tatsächlich zur langfristigen Altersvorsorge genützt wird. Die langen Laufzeiten sollten auch dafür sorgen, dass Kapitalmarktschwankungen, wie wir sie zurzeit erleben, langfristig ausgeglichen werden können."

Ausführliche Informationen über das Produkt "Prämienbegünstigte Zukunftsvorsorge" sind auf der Website des VVO zu finden:
http://www.vvo.at/pramienbegunstigte-zukunftsvorsorge-4.html

Rückfragen & Kontakt:

VVO Versicherungsverband Österreich
Mag. Daniela Ebeert
Tel: 01/711 56/261
Fax: 01/711 56/280
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