Berger: Strafvollzugsakademie ist Aus- und Fortbildungsstätte auf bestem Niveau

Gerhard Pichler folgt Wolfgang Gratz als Leiter der Strafvollzugs-Bildungsakademie

Wien (SK) - "Die hohen Ansprüche des Strafvollzugs spiegeln sich
in der Einrichtung dieser professionellen und modernen Bildungseinrichtung - der 'Strafvollzugsakademie' -wider", sagte Justizministerin Maria Berger am Dienstag anlässlich der Amtseinführung von Hofrat Gerhard Pichler als neuen Leiter der Strafvollzugsakademie. Pichler folgt auf Prof. Wolfgang Gratz, der die Ausbildungseinrichtungen des österreichischen Strafvollzugs zu dieser seit 2006 existierenden Akademie zusammenführte. Berger bedankte sich bei Gratz für dessen herausragende Aufbauarbeit und die "nicht immer bedankte Rolle des Vordenkers". ****

Die Anforderungen an die Strafvollzugsbediensteten seien komplex und anspruchsvoll. "Mit einem bunten Strauß an Veranstaltungen von rechtswissenschaftlichen Seminaren bis zu Führungskräftetrainings und Coachings werden sich die Bediensteten im Strafvollzug gern weiterbilden und wird sich der Strafvollzug stetig weiterentwickeln", zeigte sich Berger überzeugt.

"Die Bediensteten des Strafvollzugs leisten außergewöhnliche Arbeiten unter schwierigen Bedingungen und in verschiedensten Spannungsfeldern", betonte Berger. Die Strafvollzugsakademie ist Aus-und Fortbildungsstätte "und Denkwerkstatt, sie leistet Entwicklungsarbeit und erfüllt die Bildungsansprüche der Bereiche Sicherheit, Betreuung und Resozialisierung und führt diese zueinander."

Vor allem das Insassenbild habe sich verändert - die Häftlinge kommen vermehrt in schlechtem gesundheitlichen Zustand, psychiatrisch auffällig, mit Migrationshintergrund oder auch fehlender Bildung in den Strafvollzug. Die Bediensteten seien hier überdurchschnittlich gefordert. "Den sich ständig ändernden Anforderungen im Strafvollzugsalltag versuchen die Veranstaltungen der Strafvollzugsakademie Rechnung zu tragen", sagte Berger. Die Ministerin wies darauf hin, dass aus diesen Veränderungsansprüchen in letzter Zeit auch "interessante und verheißungsvolle Ideen und Konzepte" entstanden seien.

"Auch wenn ich bei den letzten Budgetverhandlungen mehr Planstellen für den Strafvollzug erreichen konnte, bin ich mir der noch immer herrschenden Ressourcenknappheit natürlich bewusst und hoffe, dass wir auch bei den nächsten Verhandlungen gute Ergebnisse erzielen können", so Berger. Hofrat Pichler werde seiner neuen Aufgabe sicher bestmöglich nachkommen, zeigte sich die Ministerin abschließend überzeugt. (Schluss) up

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