Bandbreite für Breitband in Salzburg

Informationstag zum Innovationsprogramm AT:net des Bundesministeriums für Verkehr, Innovation und Technologie

Wien (OTS) - Das BMVIT (Bundesministerium für Verkehr,Innovation und Technologie) initiiert eine Informationstour unter dem Motto "Bandbreite für Breitband" durch Österreich. "Ziel dieser Veranstaltungsreihe ist, Chancen, die innovative Breitbanddienste im Wirtschafts- und Gesellschaftsalltag bringen, Klein- und Mittelbetrieben, Vereinen und Institutionen abseits der Landeshauptstädte erlebbar zu machen. KMUs sind das wirtschaftliche Rückgrat Österreichs. Die verstärkte Nutzung von Breitband und eine AT:net Förderung in der Höhe von bis zu 200.000 Euro verschaffen ihnen einen entscheidenden Wettbewerbs- und Standortvorteil am globalen Markt", betont Ing. Mag. Alfred Ruzicka, Programmverantwortlicher des BMVIT. Der Informationstag zum Innovationsprogramm AT:net findet am 11.November 2008 im Renaissance Salzburg Hotel Congress Center statt. Ein weiterer Info-Day ist am 17.12.2008 in Wien geplant. Anmeldungen und Informationen unter:
http://www.ffg.at/atnet

Breitband-Informationen aus erster Hand in Salzburg

"Das 2007 eingeführte Programm "austrian electronic network", kurz AT:net ist mehrfach von der Politik als Erfolgsbeispiel vorgestellt worden und hat großes Interesse hervorgerufen. Erfolgreiche Förderprojekte aus der ersten Ausschreibung wie z.B. der virtuelle Fachberater von Preiser Records werden in Salzburg präsentiert und sollen regionalen Unternehmen aufzeigen, wie sie von einer Förderung von AT:net profitieren können", führt Ruzicka näher aus. Die Wirtschaftskammer, die Österreichische Forschungsgesellschaft FFG sowie in Salzburg angesiedelte IT Unternehmen werden vertreten sein und mit Praxisbeispielen, Vorträgen und Informationsständen für Vertreter von KMUs und Gemeinden für einen guten Informations-Mix sorgen. Informationstag am 11.11.2008 um 12:15 Uhr im Renaissance Salzburg Hotel Congress Center, Fanny-von-Lehner-Strasse 7, 5020 Salzburg.

Klassik Label Preiser Records erleichtert Internetmusiksuche mittels virtuellem Fachberater

"Unser Label zeigt, wie ein Nischen-Anbieter mit Hilfe eines FFG-geförderten Projekts im Internet durchdringt, obwohl ca. 7 Millionen Musiktitel online sind und täglich etwa weitere 10.000 dazukommen. Der in Zusammenarbeit mit Fiedrich Howanietz entwickelte "virtuelle Fachberater" in Form einer mehrsprachigen, emotionalen Suchfunktion kann zwar den Menschen nicht ersetzen, der Internet-Benutzer kann jedoch damit gute, ihm bisher unbekannte Musik finden und das, ohne Titel, Komponist oder Interpret des Musikstücks kennen zu müssen", freut sich Christoph Ferch über den Projekterfolg von Preiser Records. Die Musiksuche wird derzeit in den vier wichtigsten Tonträgermärkten der Welt, USA, Japan, Vereinigtes Königreich und Deutschland in den Sprachen Englisch, Japanisch und Deutsch eingeführt. http://www.preiserrecords.at

"Mit einer verstärkten Nutzung von Breitband kann Österreich seine Infrastruktur zukünftig noch besser ausschöpfen, weiter ausbauen und sich damit Wettbewerbsvorteile für den heimischen

Wirtschaftsstandort in einem globalen Markt sichern. Gemessen an einschlägigen volkswirtschaftlichen Indikatoren sehen wir, dass Österreich in der ersten Stufe der Breitbandinitiative

bereits erfolgreiche Schritte hin zur Informationsgesellschaft setzen konnte.", erläutert Ruzicka. "Das Innovationsprogramm AT:net wirkt hierbei zunächst vergleichsweise wie ein kleiner Tropfen auf einen heißen Stein, es setzt aber als Teil eines nationalen Reformprogramms aktuell einen weiteren Impuls, der vor allem auf eine verstärkte Breitbandnutzung durch alle Österreicherinnen und Österreicher abzielt.", ergänzt der AT:net Programmverantwortliche.

Laut dem Marktforscher und Eventdienstleister IDC hat es in Österreich im Jahr 2007 1,6 Millionen Breitband-Verbindungen gegeben, das sind um 18,12 Prozent mehr als im Vorjahr. In Westeuropa sind mit Jahresende 2007 93 Millionen Breitband-Connections verzeichnet worden. Die Nachfrage für Breitband-Zugang ist stabil, ausschlaggebend dafür sind leistbare Preisangebote, höhere Geschwindigkeiten und ein wachsendes Bewusstsein für Internetdienste seitens der Unternehmen und Konsumenten.

"Bandbreite, eine leistungsfähige Informations- und Telekommunikations-Infrastruktur, ist auch für Exzellenz in der Forschung zunehmend erfolgsentscheidend. Schon geringe Projektförderungen wirken als Katalysator in der Gesellschaft und können mitunter Innovationen in allen Wirtschaftssektoren beschleunigen.", führt Dr. Emmanuel Glenck, Leiter des Bereichs Thematische Programme in der FFG, aus. Bis zum 19. Jänner 2009 um 12 Uhr können unter https://ecall.ffg.at noch Anträge im Rahmen der laufenden dritten Ausschreibung eingebracht werden.

"austrian electronic network" - kurz AT:net - ist ein Programm des Bundesministeriums für Verkehr Innovation und Technologie (BMVIT), das in Weiterführung der 2003 begonnenen Breitbandinitiative des BMVIT die Markteinführung von informationstechnologischen Anwendungen und Lösungen im öffentlichen Interesse fördert. Mit AT:net soll Österreich auf Dauer einen Spitzenplatz in der Informationsgesellschaft einnehmen. Das Ziel ist die Schaffung einer Informationsgesellschaft für alle Bürgerinnen und Bürger. Das BMVIT hat die Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft FFG mit der Abwicklung des Innovationsprogramms AT:net beauftragt.

Bild(er) zu dieser Aussendung finden Sie nach Ende der Veranstaltung im AOM/Original Bild Service, sowie im OTS Bildarchiv unter http://bild.ots.at, www.pressefotos.at und www.picturedesk.com.

Rückfragen & Kontakt:

IDC Central Europe GmbH
Nicole Reiter
Tel.: +43-1-5267328
mailto: nreiter@idc.com
http://www.idc-austria.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NEF0003