- 31.10.2008, 08:34:19
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euro adhoc: Marseille-Kliniken AG / Geschäftszahlen/Bilanz / - Umsatz im Geschäftsjahr 2007/2008 auf 228,1 Mio. Euro ausgebaut - Konzernergebnis steigt auf 1,14 Euro je Aktie - Bereich Rehabilitation erzielt deutlichen Gewinnsprung (D)
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31.10.2008
Berlin, 31. Oktober 2008. Die Marseille-Kliniken AG (Prime Standard, ISIN DE
0007783003, MKA) konnte im Geschäftsjahr 2007/2008 ihr Wachstum beschleunigen
und das Ergebnis gegenüber dem Vorjahreszeitraum deutlich verbessern. Der
Konzernumsatz konnte in der Berichtsperiode auf 228,1 Mio. Euro (Vorjahr: 214,8
Mio. Euro) ausgebaut werden. Der Konzernjahresüberschuss nach Anteilen
Minderheiten verbesserte sich von 9,1 Mio. Euro auf 13,8 Mio. Euro. Die
deutliche Stärkung des unbereinigten Ergebnisses ist im Wesentlichen
zurückzuführen auf außerordentliche Erträge aus einer weiteren
Sale-and-lease-back-Transaktion sowie Erträgen aus der Anpassung latenter
Steuern im Vorfeld der Unternehmenssteuerreform 2008. Je Aktie entspricht das
einem Ergebnis von 1,14 Euro gegenüber 0,75 Euro im Vorjahr.
Das EBIT inkl. sonstiger Steuern erreichte 22,1 Mio. Euro nach 23,3 Mio. Euro im
Vorjahr. Das EBITDAR lag mit 73,8 Mio. Euro über dem Niveau der Vorperiode
(Vorjahr: 69,6 Mio. Euro). Das bilanzierte Eigenkapital beträgt 84,0 Mio. Euro
im Gegensatz zu 71,2 Mio. Euro im Vorjahr, was einer Eigenkapitalquote von 35,1
% (Vorjahr 23,0 %) entspricht.
Das Ergebnis bereinigt nach DVFA/SG (IFRS) lag im Geschäftsjahr bei 11,2 Mio.
Euro gegenüber 10,5 Mio. Euro im Vorjahr. Je Aktie entspricht dieses 0,93 Euro
(Vorjahr: 0,86 Euro). Das EBITDAR konnte von 61,8 Mio. Euro im Vorjahr auf 62,6
Mio. Euro leicht ausgebaut werden. Das EBIT reduzierte sich auf 17,5 Mio. Euro
(Vorjahr: 20,2 Mio. Euro).
Der Bereich Pflege erreichte zum Ende des Geschäftsjahres mit 56 Einrichtungen
eine Bettenkapazität von 7.616 Betten (Vorjahr 7.287 Betten). Der Umsatz konnte
von 166,5 Mio. Euro auf 176,4 Mio. Euro im Berichtsjahr ausgebaut werden. Das
DVFA Ergebnis ging von 12,7 Mio. Euro im Vorjahr auf 7,2 Mio. Euro zurück. Die
Ergebnisverschlechterung im Bereich Pflege ist vor allem auf die überwiegend
witterungsbedingt stark gestiegenen Energiekosten sowie die Kostenentwicklung
für Lebensmittel zurückzuführen. Darüber hinaus hat das Unternehmen für die
flächendeckende Einführung von eLearning für 2.800 Mitarbeiter als auch für die
Etablierung eines konzernweiten Qualitätsmanagements einmalige finanzielle
Vorleistungen in Höhe von 1,5 Mio. Euro erbracht. Die Auslastung konnte in der
Pflege kontinuierlich gegen den Markttrend ausgebaut werden und erreichte einen
Wert von durchschnittlich 93,3 % im Gegensatz zu 92,8 % im Vorjahr. Im Konzern
wurde die Auslastungsquote ebenfalls gesteigert und erreichte mit einer
Bettenkapazität von 8.899 Betten eine Quote von 92,4 % im Vergleich zu 89,7 % im
Vorjahr.
Der Bereich Rehabilitation konnte seinen positiven Beitrag im Umsatz und
Ergebnis zum Gesamtkonzern noch einmal ausbauen, obwohl planmäßig die
Bettenkapazität weiter reduziert wurde. Die Bettenkapazität sank von 1.478
Betten im Vorjahr auf jetzt 1.283 Betten in insgesamt 9 Einrichtungen. Die
Auslastungsquote konnte deutlich optimiert werden und stieg von 75,9 % im
Vorjahr auf 90,4 % im Berichtsjahr an. Der Umsatz verbesserte sich im Bereich
Rehabilitation von 48,3 Mio. Euro im Vorjahr auf 51,7 Mio. Euro. Das
DVFA/SG-Ergebnis (IFRS) konnte sich mit 4,0 Mio. Euro weiter verbessern und
einen signifikanten Sprung in die Gewinnzone verzeichnen (Vorjahr -2,2 Mio.
Euro).
Im laufenden Geschäftsjahr werden die Kapazitäten weiter ausgebaut. Bereits im
Juli eröffnete das Unternehmen eine neue Einrichtung in Meerbusch. Weitere
Pflegeeinrichtungen werden in Oberhausen und Waldkirch folgen. Das 2-Sterne
Konzept birgt nach den Einschätzungen des Unternehmens ein erhebliches
Wachstumspotenzial und wird konsequent umgesetzt. Die Sondierung des Marktes
nach geeigneten Standorten und Immobilien für die Umwidmung gemäß diesem Konzept
ist abgeschlossen. Das Unternehmen geht von der Umsetzung von 3.000
Wohneinheiten in den nächsten drei Jahren aus, womit dann eine Gesamtkapazität
von 12.000 Betten erreicht wird.
Für das laufende und das darauf folgende Geschäftsjahr erwartet das Unternehmen
ein Wachstum von mindestens 6,5 % per anno. Auf Umsatz und Ergebnis wird sich
die kontinuierliche Zunahme der Auslastungsquote insbesondere der
Expansionseinrichtungen positiv auswirken. Das Unternehmen erwartet eine
EBIT-Rendite von mindestens 7 % im Geschäftsjahr 2008/2009.
Den vollständigen Geschäftsbericht für das Geschäftsjahr 2007/2008 wird die
Marseille-Kliniken AG am heutigen Tag auf ihrer Homepage unter
www.marseille-kliniken.de zur Verfügung stellen. Die Ergebnisse für das erste
Quartal des laufenden Geschäftsjahres 2008/2009 wird das Unternehmen am 10.
November veröffentlichen.
Ende der Ad hoc Mitteilung
Rückfragehinweis:
Marseille-Kliniken AG
Axel Hölzer
CEO
Alte Jakobstraße 79/80
10709 Berlin
Tel.: 030 / 246 32-400
Fax: 030 / 246 32-401
www.marseille-kliniken.com
Hillermann Consulting
Christian Hillermann
Investor Relations Marseille-Kliniken AG
Poststraße 14/16
20354 Hamburg
Tel.: 040 / 320 279 10
Fax: 040 / 320 279 114
www.hillermann-consulting.de
Ende der Mitteilung euro adhoc
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Emittent: Marseille-Kliniken AG
Alte Jakobstraße 79/80
D-10709 Berlin
Telefon: +49 (0)30 246 32-400
FAX: +49 (0)30 246 32-401
Email: [email protected]
WWW: http://www.marseille-kliniken.de
Branche: Pharma
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