- 29.10.2008, 17:12:05
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ÖSTERREICH: Josef Fritzl hielt auch seine eigene Mutter wie in einem Kerker gefangen
Neue brisante Details aus Fritzls psychiatrischem Gutachten
Wien (OTS) - Das komplette psychiatrische Gutachten von Josef
Fritzl bringt neue, dramatische Erkenntnisse über Fritzls
Vergangenheit ans Licht.
In dem Gutachten, das ÖSTERREICH vorliegt, beschreibt Fritzl
minutiös sein brutales Leben. Seine Mutter hasst er: "Sie hat mich
allein groß gezogen, aber Liebe bekam ich nie von ihr. Sie prügelte
mich, trat mich, bis ich am Boden lag und blutete. Ich fühlte mich
dabei so erniedrigt und schwach." Fritzl weiter: "Meine Mama ist Magd
gewesen, musste viel arbeiten, ich habe von ihr nie ein Bussi
bekommen, und nie eine Umarmung - obwohl ich mich so bemühte, dass
sie gut zu mir ist. Das einzige, was sie mit mir tat, war, in die
Kirche zu gehen."
Jahre später rächt sich Josef Fritzl bitter an seiner eigenen
Mutter - wie er erzählt: Fritzl kerkert seine Mutter in einem Zimmer
im Obergeschoss des Hauses ein; das Fenster ihres Raumes mauert er
zu, damit sie kein Tageslicht mehr sehen kann. 1980 stirbt sie.
Über seine Tochter Elisabeth, mit der er sieben Inzest-Kinder
zeugt, sagt Fritzl laut Gutachten: "Ich habe gar nicht mehr daran
gedacht, dass sie meine Tochter ist, denn ich sah sie mehr als Frau,
als Partnerin."
Bereits vergangene Woche hatte ÖSTERREICH erste Details aus dem
130 Seiten starken Gerichtsgutachten gebracht. Nun liegt das
komplette Gutachten vor.
Fazit der Linzer Psychiaterin Adelheid Kastner: Fritzl seit "voll
zurechnungsfähig." In wenigen Wochen wird er vor Gericht stehen.
Rückfragehinweis:
ÖSTERREICH
Chefredaktion
Tel.: (01) 588 11 / 2510 oder 1010
mailto:[email protected]
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