ÖSTERREICH: Josef Fritzl hielt auch seine eigene Mutter wie in einem Kerker gefangen

Neue brisante Details aus Fritzls psychiatrischem Gutachten

Wien (OTS) - Das komplette psychiatrische Gutachten von Josef
Fritzl bringt neue, dramatische Erkenntnisse über Fritzls Vergangenheit ans Licht.

In dem Gutachten, das ÖSTERREICH vorliegt, beschreibt Fritzl minutiös sein brutales Leben. Seine Mutter hasst er: "Sie hat mich allein groß gezogen, aber Liebe bekam ich nie von ihr. Sie prügelte mich, trat mich, bis ich am Boden lag und blutete. Ich fühlte mich dabei so erniedrigt und schwach." Fritzl weiter: "Meine Mama ist Magd gewesen, musste viel arbeiten, ich habe von ihr nie ein Bussi bekommen, und nie eine Umarmung - obwohl ich mich so bemühte, dass sie gut zu mir ist. Das einzige, was sie mit mir tat, war, in die Kirche zu gehen."

Jahre später rächt sich Josef Fritzl bitter an seiner eigenen Mutter - wie er erzählt: Fritzl kerkert seine Mutter in einem Zimmer im Obergeschoss des Hauses ein; das Fenster ihres Raumes mauert er zu, damit sie kein Tageslicht mehr sehen kann. 1980 stirbt sie.

Über seine Tochter Elisabeth, mit der er sieben Inzest-Kinder zeugt, sagt Fritzl laut Gutachten: "Ich habe gar nicht mehr daran gedacht, dass sie meine Tochter ist, denn ich sah sie mehr als Frau, als Partnerin."

Bereits vergangene Woche hatte ÖSTERREICH erste Details aus dem 130 Seiten starken Gerichtsgutachten gebracht. Nun liegt das komplette Gutachten vor.

Fazit der Linzer Psychiaterin Adelheid Kastner: Fritzl seit "voll zurechnungsfähig." In wenigen Wochen wird er vor Gericht stehen.

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