- 29.10.2008, 13:35:45
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Grüne Wien zu Gebührenerhöhung und Finanzkrise: 90 Mio. Euro Desaster bei Wiener Stadtwerken
Margulies: "Jetzige Gaspreiserhöhung ist eine bodenlose Frechheit!"
Wien (OTS) - Scharfe Kritik an der geplanten Erhöhung von Mieten
für Gemeindewohnungen sowie der Gebühren für Müll, Wasser und
Abwasser übt der Budgetsprecher der Wiener Grünen, Martin Margulies.
Für die jetzige Erhöhung der Energiepreise findet Margulies noch
deutlichere Worte. "Egal ob es sich um die niederösterreichische EVN
oder um die wien.energie handelt, angesichts dramatisch fallender
Einkaufspreise für Öl und Gas ist eine Erhöhung um mehr als 20
Prozent eine unglaubliche Frechheit."
Die Stadt Wien, als Eigentümerin der Wiener Stadtwerke, hätte es in
der Hand, die geplante Erhöhung der Energiepreise zu unterbinden -
doch die Wiener SPÖ bringt nicht nur kein wirksames Konjunkturpaket
zu Stande, sondern lässt auch die vollkommen überzogenen
Preisvorstellungen der wien.energie zu.
Angesichts der horrenden Verluste aus den Wertpapieraktivitäten der
Wiener Stadtwerke (seit Jahresbeginn zumindest 90 Mio. Euro) drängt
sich vielmehr der Verdacht auf, dass jetzt die Bevölkerung zur
Eingrenzung dieser Verluste mit einer saftigen Strom- und
Gaspreiserhöhung bestraft wird.
Margulies fordert jedenfalls eine sofortige Zurücknahme der
angekündigten Preiserhöhung sowie eine Offenlegung der Verluste der
Wiener Stadtwerke aus ihren Wertpapiergeschäften.
Rückfragehinweis:
Pressereferat, 0664 831 74 49
http://wien.gruene.at
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