SPAR AG setzt sich über Bauordnung hinweg

David gegen Goliath

Langenrohr (OTS) - Die SPAR AG plant in Langenrohr bei Tulln einen Einkaufsmarkt.
Die Bauarbeiten werden am 27.10.2008 trotz nicht rechtskräftiger Genehmigungen begonnen.
Skurrile Dinge passieren, die den Anrainern Angst machen.

Die SPAR AG verspricht den Anrainern kleine Geschenke wie z.B. ein paar m2 Grund oder einen Privatparkplatz auf SPAR Gelände, oder auch eine Zufahrt über das SPAR-Gelände, wenn im Gegenzug keine Einwände gegen das Bauvorhaben gemacht werden.

Eine tickende Umweltbombe wie z.B. ein offensichtlich undichter Öltank wird ignoriert.
Die Einwände eines Anrainers scheinen im Bescheid gar nicht auf.

Der Gewerbebescheid wird trotz massiver Anrainerproteste bereits einen Tag nach der Verhandlung erlassen, jedoch erst nach Urgenz der Anrainer und Beschwerdeführer nach drei Monaten zugestellt.

Die Anrainerbedenken in Bezug auf die zu erwartende Lärmbelästigung werden mit einem sehr oberflächlich erstellten schalltechnischen Gutachten, welches nicht von einem Zivilingenieur erstellt wurde, vom Tisch gefegt.

Hier bahnt sich offensichtlich eine Auseinandersetzung ala "David gegen Goliath" an.

Die Bau- und Gewerbebehörde wurden am 28.10.2008 um 15`40 per e-mail über den illegalen Baubeginn informiert.

Es ist nun abzuwarten wie schnell die Behörden reagieren oder ob es überhaupt zu einem Kniefall vor einem Großkonzern kommt.

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Karl Hufnagl
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