- 27.10.2008, 10:47:20
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Marek: Österreich holt sich Marktanteile im internationalen Tourismusgeschäft zurück
Tourismusanalyse Mai bis September errechnet Umsatzplus von 6,2 Prozent gegenüber Vorjahreszeitraum
Wien (BMWA-OTS) - "Die Zahlen der Tourismusanalyse von Mai bis
September zeigen deutlich, dass sich der Trend der vergangenen
Wintersaison fortsetzt und der österreichische Tourismus sich
weiterhin auf einem Entwicklungspfad befindet, der die Rückeroberung
von Marktanteilen verspricht", erklärte Wirtschafts- und
Arbeitsstaatssekretärin Christine Marek zur aktuellsten
Tourismusanalyse, die das Wirtschaftsforschungsinstitut für das
Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit erstellt hat. Demnach ist
der österreichische Tourismus ähnlich wie in der abgelaufenen
Wintersaison auch im Durchschnitt der ersten fünf Monate der
Sommersaison weiterhin kräftig gewachsen: Von Mai bis September 2008
erwirtschaftete der heimische Tourismus nach vorläufigen Berechnungen
ein Umsatzplus von 6,2 Prozent und damit ein Volumen von 8,99
Milliarden Euro. Real - nach Ausschaltung der Preissteigerungen -
stiegen die Umsätze um 2,4 Prozent (Mai bis September 2007: real +1,8
Prozent).
Die Zahl der Nächtigungen wuchs von Mai bis September 2008 um 2,4
Prozent, wobei sich die Nachfrage inländischer Gäste mit +2,7 Prozent
etwas dynamischer entwickelte als jene der ausländischen Urlauber
(+2,3 Prozent).
Die internationale Nachfrage entwickelte sich in den ersten fünf
Monaten der Sommersaison 2008 bei Betrachtung der einzelnen
Herkunftsmärkte differenziert: Vor allem die Zahl der Übernachtungen
von Gästen aus Russland (+88,4 Prozent) und den östlichen
Nachbarländern (Polen: +34,2 Prozent, Tschechien: +22,4 Prozent,
Ungarn: +8,3 Prozent) wuchs sehr kräftig, aber auch aus Dänemark
(+5,7 Prozent) nächtigten deutlich mehr Gäste in Österreich.
Schwächer als die ausländische Gesamtnachfrage entwickelten sich die
Übernachtungen von Gästen aus den beiden wichtigsten
Herkunftsmärkten, Deutschland (+1,4 Prozent) und den Niederlanden
(+1,6 Prozent). Bei Touristen aus Frankreich war ein leichter
Nächtigungszuwachs gegenüber dem Vorjahr zu verzeichnen (+0,8
Prozent). Die Nachfrage aus Italien (-1,0 Prozent), Belgien (-2,5
Prozent), der Schweiz (-3,0 Prozent) und dem Vereinigten Königreich
(-5,3 Prozent) ging leicht bis mäßig zurück, die Einbrüche am
US-amerikanischen Markt fielen dagegen sehr kräftig aus (-17,4
Prozent) - hier dürften zum Teil die wechselkursbedingten
Verteuerungen der Österreich-Aufenthalte durchschlagen.
Hinsichtlich der regionalen Tourismusentwicklung erwirtschafteten
das Burgenland, Wien, die Steiermark und Niederösterreich
überdurchschnittliche Umsatzzuwächse.
Tabellen dazu stehen auf der Website des Bundesministeriums für
Wirtschaft und Arbeit (www.bmwa.gv.at) in der Rubrik "Presse" im
Anschluss an diesen Text zur Verfügung.
Rückfragehinweis:
Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit
Staatssekretariat: DI (FH) Lukas Pohl, Tel.: (01) 711 00-5838
Referat Presse: Dr. Harald Hoyer, Tel.: (01) 711 00-5130
mailto: [email protected]
Internet: http://www.bmwa.gv.at
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