Einladung zur Eröffnung des neuen Standorts des Berufsausbildungszentrums BAZ des bfi Wien

Technische Berufsausbildungen mit Zukunft!

Wien (OTS) -

Zeit: 12.11.2008, 11.30 Uhr Ort: 1230 Wien, Gutheil-Schoder-Gasse 17 (ehemaliges Philips- Gelände, erreichbar mit Wiener Lokalbahnen, U 6 Schöpfwerk)

Begrüßung: Hans Sturmer, Vorsitzender des bfi Wien Aufsichtsrats

Statements:

  • Mag. Renate Brauner, Wiener Vizebürgermeisterin, Stadträtin für Finanzen und Wirtschaftspolitik
  • KR Brigitte Jank, Präsidentin der Wirtschaftskammer Wien
  • KR Egon Blum, Österreichischer Regierungsbeauftragter für Jugendbeschäftigung und Lehrlingsausbildung
  • Dr. Ingeborg Friehs, stv. Landesgeschäftsführerin des AMS Wien
  • Univ.-Prof. Dr. Michael Wagner-Pinter, Synthesis Forschung GmbH

Abschließend Besichtigung der Werkstätten/Schulungsräume und Buffet

Das bfi Wien baut die Ausbildungsstätten für Fachkräfte weiterhin aus. In den ehemaligen Philips-Hallen werden jetzt schon ca. 90 Personen zwischen 19 und 40 Jahren ausgebildet. Ziel ist die Ablegung der Facharbeiter/innenprüfung in den Lehrberufen Mechatronik, Zerspannungs- und Elektroinstallationstechnik oder als Werkzeugmaschineur/innen. Die Anregung zu diesen Ausbildungen erfolgte durch Kommerzialrat Blum. Die Finanzierung sichert das AMS und das Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit.

Die Antwort des bfi Wien auf den Fachkräftemangel Intensivausbildungen im 2. Bildungsweg

Das Berufsausbildungszentrum BAZ führt seit 1987 im Auftrag des AMS Wien Intensivausbildungen für Facharbeiter/innen nach dem Berufsausbildungsgesetz durch. Diese Ausbildungen für Bau-, Holz-, Metall-, Elektro- und EDV-Berufe bieten die realistische Chance, im zweiten Bildungsweg eine Lehrabschlussprüfung abzulegen. Die Ausbildungsdauer pro Lehrgang liegt zwischen 13 und 17 Monaten. Die tatsächliche Ausbildungsdauer hängt zusätzlich von den Vorkenntnissen, den Lernerfolgen und den berufsspezifischen Notwendigkeiten ab.

Zielgruppen sind Personen ab 19 Jahre ohne verwertbare Berufsausbildung oder Lehrabbrecher/innen, die den Lehrabschluss in den angebotenen Berufen anstreben.

Die Erfolge

Eine Teilnehmer/innen-, Mitarbeiter/innen- und Firmenbefragung bescheinigte dem Berufsausbildungszentrum anerkannte Qualität in den Ausbildungen. Bei konstant 650 Ausbildungsplätzen werden mittlerweile durchschnittlich 787 Fachkräfte ausgebildet. Die tägliche Auslastung beträgt 117 % und die jährlichen Gesamtkosten belaufen sich auf Euro 8,4 Mio. Die durchgeführte Fiskalanalyse bestätigte die Wirtschaftlichkeit des Einsatzes des investierten Kapitals.

Der Betreuungsschlüssel ist ideal: ein/e Ausbildner/in steht 9,8 Kursteilnehmer/innen zur Verfügung. Vor der unabhängigen Prüfungskommission der Wirtschaftskammer schaffen 94 % die Prüfungen beim ersten Mal und davon 30 % mit Auszeichnung!

Der Frauenanteil im BAZ beträgt momentan 15 %, die Förderung von Frauen in der Technik ist dem Team um Wilfried Weiss, Abteilungsleiter des BAZ, ein großes Anliegen.

Die aktuelle Vermittlungsquote liegt bei Zerspannungstechnik bei 100 %, bei Mechatronik und Spenglerei bei 90 %, bei den übrigen Berufen bei ca. 70 %.

Integriert in die Ausbildungen sind Praktika bei relevanten Unternehmen. Eines davon ist die weltweit tätige Franz Haas Waffel-und Keksanlagen-Industrie GmbH, die Zerspannungstechnikern und auch -technikerinnen die Chance gibt, ihre Kenntnisse umzusetzen und zu vertiefen. Mehrere Absolvent/innen sind nach dem erfolgreichen Praktikum übernommen worden!

Rückfragen & Kontakt:

Mag. Gabriele Masuch
bfi Wien, 1034 Wien, Alfred-Dallinger-Platz 1,
g.masuch@bfi-wien.or.at
Tel.:01/81178/10385
www.bfi-wien.at, www.baz.at

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