"Wer glücklich geschieden ist, schaut trotz Trennung positiv in die Zukunft." (Dr. Roman Kosch, Rechtsanwalt)

Wien (OTS) - Wenn ein (Ehe-)Partner den Gedanken an eine Trennung zulässt, so ist er/sie in den meisten Fällen mit einer Reihe von inneren und äußeren, emotionalen und im ersten Augenblick schwer zu überwindenden, Barrieren konfrontiert.

"Was ist zu tun?" "Wie komme ich mit all dem zurecht?" Fragen, hinter denen mitunter massive Probleme stehen. Das Scheitern der Idealvorstellung von der eigenen Partnerschaft vor Augen, versucht man zu lösen, was so nicht mehr gelebt werden kann. Diese Situation ist sehr individuell, da von einem breiten Spektrum an Gefühlen begleitet. Sind Kinder beteiligt, gestaltet sich der Prozess um ein Vielfaches komplexer. Denn hinter der Frage "warum habt ihr euch nicht mehr lieb?" steckt eine Fülle von Ängsten und Sorgen.

Dr. Roman Kosch, Rechtsanwalt, Claudia Reinthaller, Psychotherapeutin und Susanne Hausleithner-Jilch, Kindertherapeutin haben unabhängig voneinander, in Ausübung ihrer jeweiligen langjährigen Tätigkeit viele Menschen auf dem Weg zur und durch die Scheidung bzw. Trennung erfolgreich begleitet. Bedingt durch die Unterschiedlichkeit ihrer Berufe ist die Betreuung der Klienten kaum vergleichbar. Dennoch kristallisierte sich eine zentrale Gemeinsamkeit heraus. Es war durchwegs das definierte Ziel aller drei Fachleute, ihre Klienten gestärkt aus der persönlichen Lebenskrise herauszuführen.

Wenn die Statistik unermüdlich, steigende Zahlen bei der Scheidungsrate aufweist und immer wieder aufs Neue historische Rekordwerte kolportiert, an deren Spitze Wien liegt mit einer Scheidungswahrscheinlichkeit, der zufolge bereits 66 von 100 Ehen geschieden werden, so verbergen sich hinter den beeindruckenden Zahlen Schicksale, die nicht selten mehr als betroffen machen. Selbst so genannte einvernehmliche Scheidungen, haben oftmals einen langen, mühsamen und schmerzhaften Leidensweg hinter sich.

'Eine unglückliche Scheidung verkürzt das Leben um rund vier Jahre' behauptet gar John Gottman, der große Pionier der Scheidungsforschung, Psychologe und Paartherapeut an der Universität von Washington in Seattle. Scheidungen machen körperlich und seelisch krank.

'In der Rangfolge schwer wiegender Lebensereignisse steht Scheidung an zweiter Stelle, gleich nach dem Tod eines nahe stehenden Familienangehörigen, sagt Prof. Kurt Halweg, Leiter der Klinischen Psychologie an der Technischen Universität Braunschweig und Eheberater.

Bekräftigt wird diese These auch von Janice Kiecolt-Glaser von der Ohio State University. Ihren Studien zufolge, kann bei Beziehungsstress der Blutdruck dauerhaft ansteigen, die Cholesterinwerte sich negativ verändern, Herzattacken öfters auftreten und chronische Rückenschmerzen einstellen. Unglückliche Männer litten deutlich häufiger unter Karies und Paradontitis und frustrierte Frauen beklagten sich häufiger über prämenstruelles Syndrom. Fazit: die Ehescheidung ist eines der am meisten belastenden Ereignisse im menschlichen Leben.

Dass es auch anders möglich ist, weiß Scheidungsexperte Dr. Roman Kosch:

"Während eines 'Rosenkrieges' ist die Lebensqualität/Lebensfreude der Beteiligten (selbstverständlich auch der Kinder) extrem gemindert. Gelingt es von Anfang an Kränkungen, Beleidigungen und unkontrollierte emotionale Ausbrüche zu verhindern, so erspart man den Beteiligten bei dem, aus rechtlicher Sicht, identen Erfolg, jede Menge Stress oder gar verbrannte Erde. Um in dieser Lebensphase den Schwall an Gefühlen nicht unkontrolliert eskalieren zu lassen, um Handlungen oder Entscheidungen zu vermeiden, die aus der Ausnahmesituation resultieren und im Nachhinein irreparabel sind, ist die Unterstützung durch Fachleute aus dem Bereich der Psychotherapie erfahrungsgemäß äußerst hilfreich. Verläuft diese Kooperation auf kollegialer Basis, so erzielt man gemeinsam mit dem Klienten sehr schnell konstruktive Lösungen, ein positives Klima und zufrieden stellende Ergebnisse."

Dennoch haben viele, in Trennung befindliche, (Ehe-)Partner Schwellenangst eine psychotherapeutische Unterstützung in Anspruch zu nehmen. Oft sind es aber auch falsch verstandener Stolz oder schlichte Orientierungslosigkeit, die den Schritt zur begleitenden Therapie verhindern.

"Dabei ist es gerade in diesem Prozess so wichtig, dass die Betroffenen auf den Grund ihrer wahren Gefühle gelangen und sich mit Hilfe der Therapie eine für sie befreiende Klarheit verschaffen", rät Claudia Reinthaller, spezialisiert auf klientenzentrierte Gesprächspsychotherapie. "So schwer eine Trennung für die Partner ist, so sehr kann man diesen Schritt als einen Neuanfang für das eigene Leben definieren. Wie diese neue Situation erlebt wird und welche Chancen sie hat, das ist individuell höchst unterschiedlich und kann in einer begleitenden Therapie zielführend herausgearbeitet werden."

Sind in die Scheidungsproblematik Kinder involviert, so zeigen sich viele Eltern grenzenlos überfordert. Das Spektrum der nicht empfehlenswerten Verhaltensmuster ist enorm. Dabei gibt es auch hier Profis, die genau zu diesem Zeitpunkt wertvolle Hilfestellung leisten können. Susanne Hausleithner-Jilch beschäftigt sich seit über 15 Jahren mit Kindern und Jugendlichen in schwierigen Lebenssituationen und weiß welche Erfolge sie mit ihrer gezielten Kindertherapie erreichen kann.

"Gerade Kinder bleiben in der Trennungsphase oft emotional auf der Strecke. Die Eltern sind in dieser Situation häufig nicht in der Lage sich in die Gefühle der Kleinen hineinzuversetzen. Bleibt das Kind, oder auch der Jugendliche hier unbetreut, so kann dies massive Auswirkungen auf sein aktuelles aber auch zukünftiges Verhalten haben." Susanne Hausleithner-Jilch arbeitet dabei in den meisten Fällen nicht nur mit den Kindern, sondern auch mit den Eltern bzw. einzelnen Elternteilen.

Oft weiß man jedoch nicht, wohin man sich wenden soll. Ist der Scheidungsanwalt erst einmal kontaktiert, bleibt für die Betreuung der eigenen Emotionen oder jener der Kinder weder Kraft noch Zeit. Die Suche nach dem richtigen Therapeuten überfordert die Meisten.

"Es war für uns daher nahe liegend eine Plattform zu schaffen, in der wir eng und vor allem im Sinne des Klienten effektiv kooperieren können. Eine Plattform, die vor allem vertrauensvolle Beratung und zugleich reibungslose Abwicklung sichert. Der Klient entscheidet, ob und welche Fachberatung er in Anspruch nehmen möchte.

Wenn es denn schon Trennung sein muss - so möchten wir dazu beitragen, dass er oder sie glücklich geschieden wird. Unser Ziel wurde daher Name. Denn wer in der Lage ist von sich und seinem Partner zu sagen: ich bin / wir sind glücklich geschieden, der hat die Vergangenheit gut bewältigt und verarbeitet und ist ohne Groll frei für das zukünftige Leben."

Weitere Informationen: www.gluecklichgeschieden.at

Experten von GlücklichGeschieden:

Dr. Roman Kosch, Rechtsanwalt
Claudia Reinthaller, Psychotherapeutin
Susanne Hausleithner-Jilch, Kindertherapeutin

Rückfragen & Kontakt:

Claudia Reinthaller
Tel.Nr.: 0664 182 98 93

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