• 20.10.2008, 15:15:49
  • /
  • OTS0210 OTW0210

Das Ende der Wiener Plakatwüste?

IG Kultur Wien und IG freie Theaterarbeit wiederholen die Forderung nach einem runden Tisch aller zuständigen Politiker und Betroffenen

Wien (OTS) - Sehr erfreut zeigen sich die Interessengemeinschaften
Kultur Wien (IGKW) und Freie Theaterarbeit (IGFT) darüber, dass die
Verdrängung von kleinen Kulturinitiativen und -veranstalterInnen aus
dem öffentlichen Raum endlich auch von Gewista und Kultur:Plakat GmbH
als Problem erkannt wurde. "Es fehlt nicht an Lösungsvorschlägen, es
mangelt am politischen Willen der Stadt Wien, eine Lösung zu finden,
mit der nicht nur der Gewista und der Kultur:Plakat GmbH gedient ist.
Eine zufriedenstellende Lösung kann keine sein, die von Gewista
Generaldirektor Karl Javurek mittels OTS-Aussendung diktiert wird.",
so Martin Just, Obmann der Interessengemeinschaft Kultur Wien.

In der heutigen Pressekonferenz präsentierten die IG Kultur Wien
und die IG Freie Theaterarbeit ein Lösungsmodell für Wien, das die
Forderung nach 9.000 freien Flächen beinhaltet. 9.000 freie Flächen
für kleine Kulturinitiativen und -veranstalterInnen, um den
tatsächlichen Bedarf decken zu können und die Wahrnehmung der
kulturellen Vielfalt im öffentlichen Raum wieder zu ermöglichen.
Dieses Lösungsmodell ist allerdings ohne begleitende Marktöffnung für
Freie Plakatierer undenkbar.

Ähnlich ist die Sichtweise des Vereines Freies Plakat. So hielt
Marc Mathoi vom Verein Freies Plakat fest: "Der politische Wille der
Stadt Wien reicht gerade soweit, als der SP-nahen Gewista und
Kultur:Plakat GmbH ein Quasi-Monopol zu ermöglichen." Der Verein
Freies Plakat fordert 20.000 Flächen, um den darin vertretenden
freien Gewerbetreibenden das eigene Gewerbe, aus welchem sie von
Gewista bzw. Kultur:Plakat seit 1.1.2008 verdrängt sind, wieder
aufnehmen zu können. IG Kultur Wien und IG Freie Theaterarbeit
unterstützen diese Forderung, um auch KulturveranstalterInnen aus dem
mittleren Segment die Möglichkeit der Sichtbarkeit im öffentlichen
Raum zu ermöglichen.

"Da das Problembewusstsein nun offensichtlich auch bei der Gewista
vorhanden ist, macht es Sinn, den von uns seit einem Jahr geforderten
runden Tisch aller Betroffenen einzuberufen", so Just abschließend.
Die IGs fordern diesbezüglich alle zuständigen Politiker der Stadt
Wien auf, endlich gemeinsam in dieser Sache tätig zu werden.

Rückfragehinweis:
IG Kultur Wien
Martin Just
Tel.: 0660 6511778
mailto:[email protected]
http://www.igkulturwien.net

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | NEF

Bei Facebook teilen.
Bei X teilen.
Bei LinkedIn teilen.
Bei Xing teilen.
Bei Bluesky teilen

Stichworte

Channel