AKNÖ-Enquete: Wer zahlt meine Pension?

Eine kritische Beleuchtung des Drei-Säulen-Modells

Wien (AKNÖ) - Nach wie vor sichert der Staat die Pensionen. Die betriebliche Vorsorge rangiert unter "ferner liefen" und ist wie die private Vorsorge kapitalmarktabhängig. Die AKNÖ-Enquete beleuchtet im Rahmen des Österreichischen Sozialforums das Drei-Säulen-Modell des Pensionssystems.

90 Prozent der Pensionsleistungen werden vom Staat finanziert. Die aktiven ArbeitnehmerInnen finanzieren durch ihre Beiträge die Pensionen. Dieses Umlageverfahren ist nicht kapitalmarktabhängig. Jeder zweite Arbeitnehmer im EU-Ausland wird eine Betriebspension bekommen, in Österreich nicht einmal jeder Sechste. Nur 11.500 heimische Unternehmen zahlen laut Fachverband der Pensionskassen in eine Pensionskasse ein.

Aus für jede zweite Lebensversicherung
81 Prozent der ÖsterreicherInnen halten private Vorsorge für wichtig. Allerdings geraten sie - schlecht beraten - häufig an die falschen Produkte. Immerhin wird jede zweite Lebensversicherung vorzeitig gekündigt und das mit Verlust. Angesichts der derzeit herrschenden Finanzkrise werden Kritiker bestätigt, die der zweiten und dritten Säule des Pensionssystems misstraut haben. Müssen wir um unsere Pensionen fürchten, was ist zu tun? Darüber referieren und diskutieren die ExpertInnen aus Arbeiterkammer, Wirtschaftskammer, Pensionskassen, Banken und Politik.

"Wer zahlt meine Pension?"
AKNÖ-Enquete, Österreichisches Sozialforum
25. Oktober 2008, 13 bis 16 Uhr, Schloss St. Peter in der Au Anmeldung: 05 7171-1321, Eintritt frei

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