• 20.10.2008, 12:55:59
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AKNÖ-Enquete: Wer zahlt meine Pension?

Eine kritische Beleuchtung des Drei-Säulen-Modells

Wien (AKNÖ) - Nach wie vor sichert der Staat die Pensionen. Die
betriebliche Vorsorge rangiert unter "ferner liefen" und ist wie die
private Vorsorge kapitalmarktabhängig. Die AKNÖ-Enquete beleuchtet im
Rahmen des Österreichischen Sozialforums das Drei-Säulen-Modell des
Pensionssystems.

90 Prozent der Pensionsleistungen werden vom Staat finanziert. Die
aktiven ArbeitnehmerInnen finanzieren durch ihre Beiträge die
Pensionen. Dieses Umlageverfahren ist nicht kapitalmarktabhängig.
Jeder zweite Arbeitnehmer im EU-Ausland wird eine Betriebspension
bekommen, in Österreich nicht einmal jeder Sechste. Nur 11.500
heimische Unternehmen zahlen laut Fachverband der Pensionskassen in
eine Pensionskasse ein.

Aus für jede zweite Lebensversicherung
81 Prozent der ÖsterreicherInnen halten private Vorsorge für wichtig.
Allerdings geraten sie - schlecht beraten - häufig an die falschen
Produkte. Immerhin wird jede zweite Lebensversicherung vorzeitig
gekündigt und das mit Verlust. Angesichts der derzeit herrschenden
Finanzkrise werden Kritiker bestätigt, die der zweiten und dritten
Säule des Pensionssystems misstraut haben. Müssen wir um unsere
Pensionen fürchten, was ist zu tun? Darüber referieren und
diskutieren die ExpertInnen aus Arbeiterkammer, Wirtschaftskammer,
Pensionskassen, Banken und Politik.

"Wer zahlt meine Pension?"
AKNÖ-Enquete, Österreichisches Sozialforum
25. Oktober 2008, 13 bis 16 Uhr, Schloss St. Peter in der Au
Anmeldung: 05 7171-1321, Eintritt frei

Rückfragehinweis:
AKNÖ Öffentlichkeitsarbeit
Tel.: (01) 58883-1245
mailto:[email protected]
http://noe.arbeiterkammer.at

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