KULTUR:PLAKAT: Freie Flächen für kleinste Wiener Kulturinitiativen

Neues Freiflächen-Netz steht ab 2009 zur Verfügung

Wien (OTS) - Die KULTUR:PLAKAT GmbH wird ab 1. Jänner 2009 kleinen Kulturinitiativen in ganz Wien vorerst 600 freie Flächen auf Stromböcken im druckkostengünstigen A2-Format gratis zur Verfügung stellen und die Affichierung übernehmen. Damit reagiert die KULTUR:PLAKAT GmbH auf die Bitte von Kleinkulturinitiativen in Wien, die über keine oder nur minimale Budgets verfügen und Präsenz im öffentlichen Raum erhalten wollen.

"Wir freuen uns, dass wir nun auch die allerkleinsten Kulturinitiativen dabei unterstützen können, ihre Veranstaltungen legal und zuverlässig zu bewerben. Wir werden auch die Kosten für die Logistik und Beklebung übernehmen", erklärt KULTUR:PLAKAT-Geschäftsführerin Daniela Grill.

Die 600 freien Plakatflächen im Halbbogenformat werden zumeist in Fußgeherbereichen an Stromböcken platziert sein und daher eine besonders hohe Werbewirkung erzielen. Sie werden in Netze à 50 Flächen aufgeteilt werden. Pro Monat können so insgesamt an die 50 Wiener Kleinstveranstaltungen kostenlos beworben werden. Die garantierte Aushangdauer wird eine Woche betragen. Vorteil gegenüber der "Wildplakatierung" ist, dass die Dauer der Bewerbung garantiert ist und weniger Flächen ausreichen, um die gewünschte Werbewirkung zu erzielen.

"Wir sind sicher, dass 600 Flächen ein tolles Angebot an Wiens freie Künstler sind. In Salzburg beispielsweise, wo unser dortiges Tochterunternehmen 150 freie Plakatflächen anbietet, werden zumeist nur ein Drittel der Flächen in Anspruch genommen. Sollte sich in Wien herausstellen, dass der Bedarf an KULTUR:PLAKAT-Freiflächen höher ist als 600 Stellen, werden wir nach einem einjährigen Probelauf darauf reagieren", stellt Gewista-Generaldirektor Karl Javurek fest.

Die Frage "Warum stellt die KULUTUR:PLAKAT die 600 geplanten Freiflächen nicht zur Verfügung und lässt jedermann/frau einfach plakatieren?", beantwortet Daniela Grill wie folgt: "Das hat schon bisher nicht funktioniert. Wir haben freie Plakatflächen auf 13 Litfaßsäulen über ganz Wien verteilt. Dort sind fast nie Kleinstkulturveranstaltungen beworben worden. Und wenn doch, dann nur für ein paar Stunden. Sie wurden sofort von den 'organisierten' Wildplakatierern mit kommerziellen Plakaten von durchaus finanziell potenten Kunden überklebt und die, die wirklich kostenlose Flächen brauchen, haben sozusagen erst wieder durch die Finger geschaut. Wir werden sicherstellen, dass jene Veranstalter unterstützt werden, die sich Werbung wirklich nicht leisten können".

Karl Javurek ist es ein Anliegen, bereits im Vorfeld den Vorwurf zu entkräften, dass die KULTUR:PLAKAT GmbH, eine 70prozentige Tochterfirma der Gewista, soviel Geld verdient, dass sie sich ohne große Probleme Freiflächen leisten könnte: "Am Projekt KULTUR:PLAKAT haben wir bisher nichts verdient, dazu sind die Investitionskosten viel zu hoch. Wir hoffen, dass wir 2010 ausgeglichen bilanzieren können". Im europäischen Städtevergleich sind die Werbekosten in Höhe von 2,95 Euro pro KULTUR:PLAKAT-Fläche sehr niedrig angesetzt, in keiner anderen Stadt gibt es günstigere Tarife.

Eine im Sommer 2008 von Triconsult durchgeführte Befragung beweist, dass die WienerInnen die im Jänner 2008 neu eingeführten KULTUR:PLAKATE sehr positiv beurteilen. Die Mehrheit der Befragten finden die neuen Miniposter allgemein als neue Werbeform sympathisch. Im Vergleich zu den Wildplakaten beurteilen 72 Prozent, also fast 3/4 aller Befragten, die Miniposter als sympathischer und bessere Lösung, 21 Prozent sind unentschlossen und nur 7 Prozent empfinden die neue Lösung als weniger sympathisch. Fast 90 Prozent der Befragten sind zudem der Meinung, dass die neuen KULTUR:PLAKATE besser sichtbar und positiv für das Stadtbild sind.

"Diese Umfrage zeigt deutlich, dass der eingeschlagene Weg, die unansehnliche Wildplakatierung durch ein legales und reguliertes System zu ersetzen, der richtige ist. Uns freut, dass wir nunmehr das Konzept im Interesse von Wiens Kulturszene weiterentwickeln konnten", so KULTUR:PLAKAT-Geschäftsführerin Daniela Grill.

Anfragen für die neuen KULTUR:PLAKAT-Freiflächen werden ab Anfang November entgegengenommen und bearbeitet.

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