- 16.10.2008, 14:01:53
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ICW forciert elektronische Gesundheitsakte in Österreich
Kooperation mit innomed: "Vernetzen statt ersetzen"
Wien (OTS) - Mehr als 300 ÄrztInnen und 6.000 Menschen nutzen in
Österreich derzeit bereits die Möglichkeiten der persönlichen
elektronischen Gesundheitsakte LifeSensor des internationalen
eHealth-Spezialisten InterComponentWare (ICW) - Tendenz stark
steigend. Durch die Kooperation mit dem führenden österreichischen
Hersteller von Arztpraxis-Systemen, der Innomed GmbH, will ICW nun zu
einer weitreichenden Verbreitung der Gesundheitsakte beitragen und
dieses eHealth-Tool mittelfristig auch im Handel anbieten. Dabei
sieht sich das Unternehmen nicht als Konkurrent, sondern als
"Wegbereiter" der staatlichen elektronischen Gesundheitsakte (ELGA),
deren Einsatz ab dem Jahr 2012 geplant ist.
"Ein ganz wesentlicher Punkt der LifeSensor Gesundheitsakte ist
die absolute Autonomie des Benutzers", betont ICW Geschäftsführer
Bernhard Voita. "Er allein entscheidet, welche Daten in seine
persönliche Akte kommen und wer darauf Zugriff haben soll." So können
gesundheitsbewusste ÖsterreicherInnen mit Hilfe von LifeSensor, einer
webbasierten Lösung, alle gewünschten Gesundheitsinformationen
einfach, schnell und sicher dokumentieren sowie verwalten - von
Kinderkrankheiten, Impfterminen über Medikationen bis hin zu
medizinischen Befunden. Darüber hinaus lassen sich auch Fitness- oder
Ernährungspläne anlegen und bearbeiten. Die LifeSensor Akte enthält
zudem einen Notfalldatensatz, der durch einen speziellen Zugriffscode
auf einer Notfallkarte geschützt ist. Der Code ermöglicht dem
behandelnden Notarzt ausschließlich den Zugriff auf die
lebenswichtigen Notfalldaten. "Der User hat mit diesem
Online-Gesundheits-Tool alle Fakten rund um seine Gesundheit immer
mit einem Klick parat - in unserer mobilen Informationsgesellschaft
ein wesentlicher Vorteil", so Voita.
Datenschutz juristisch und technisch gesichert
Oberste Priorität genießt bei LifeSensor der Datenschutz. Der
Inhaber der Akte allein bestimmt durch die Vergabe detaillierter
Berechtigungen, wer auf seine Informationen zugreifen darf - zum
Beispiel der Hausarzt oder nahe Verwandte. Im Sinne einer genauen
Kontrolle über alle Nutzungsrechte kann der Zugriff thematisch
eingeschränkt und zeitlich begrenzt werden. Auch der vollständige
Entzug der Zugriffsrechte ist natürlich jederzeit möglich. Und auch
technisch ist man bei ICW bestmöglich abgesichert: "Wir können eine
zehnjährige Erfahrung in der Entwicklung von Gesundheitsakten
vorweisen und verfügen als einziges Unternehmen in ganz Österreich
über zwei internationale Sicherheitszertifikate im
Gesundheitsbereich, die die größtmögliche Sicherheit der Daten
garantieren", unterstreicht Voita in diesem Zusammenhang.
Enge Kooperation mit Ärztinnen und Ärzten
Wichtige Partner der ICW, die weltweit 650 MitarbeiterInnen
beschäftigt, sind die Mediziner - durch die bestehende Zusammenarbeit
mit insgesamt sieben Arztsoftwareherstellern besitzen schon heute
mehr als 50 Prozent aller niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte in
ganz Österreich die Möglichkeit, die elektronische Gesundheitsakte
LifeSensor direkt aus ihrer vorhandenen Praxis-Software zu nutzen.
Wenn es der Patient wünscht und gestattet, können sie sich über diese
private Datensammlung mit Spitälern, Kassen und Apotheken vernetzen.
Die Akte ermöglicht einen koordinierten, transparenten und vernetzten
Behandlungsprozess - die Dokumentation verkürzt die Anamnese und der
Arzt hat mehr Zeit für eine präzise Diagnose und optimale Therapie.
Er kann über seine Praxissoftware die relevanten Informationen direkt
zwischen seinem Computer und der Gesundheitsakte seines Patienten
austauschen. "Unter dem Motto ‚vernetzen statt ersetzen’ wollen wir
die Zusammenarbeit zwischen Softwareherstellern und
Gesundheitsdienstleistern zum Wohle des Patienten unterstützen - und
nicht die Konkurrenz zwischen den Anbietern fördern", betont der ICW
Geschäftsführer.
Mehr Effizienz im Gesundheitswesen
Nach wie vor arbeiten jedoch viele Ärzte mit EDV-Insellösungen.
Die Folge: Statt Patienten¬daten in Sekundenschnelle verfügbar zu
haben, die einen umfassenden Blick ermöglichen, müssen zeitraubende
und damit kostspielige Medienbrüche in der Kommunikation mit Kollegen
in Kauf genommen werden. Dieses Problem kennt auch Dr. Christian
Husek, Allgemein- und Sportmediziner und Gründer der "Initiative
ELGA": "Eine persönliche elektronische Gesundheitsakte, für die sich
der Patient freiwillig entscheidet und über die nur er verfügen kann,
erleichtert Arzt und Patient gleichermaßen die Arbeit. Viele Menschen
wollen, dass sich der Arzt ihres Vertrauens um sämtliche
medizinischen Angelegenheiten kümmert und auch alles dokumentiert,
verwaltet und ordnet. Das kann er, wenn ihm der Patient den Zugriff
erlaubt, mit einer Gesundheitsakte äußerst effizient abwickeln. Sie
erleichtert den Befundaustausch unter Kollegen enorm."
Die aktuelle Kooperation mit Innomed bietet nun weiteren 2.600
Ärzten in ganz Österreich die Möglichkeit, LifeSensor als kostenloses
Zusatz-Modul seiner vorhandenen Software zu nutzen. Es bedarf keiner
mühsamen Umstellung, denn die elektronische Gesundheitsakte wird in
das bestehende System integriert und erleichtert damit die Arbeit des
Arztes - in seiner gewohnten technischen Umgebung", erläutert Gerhard
Stimac, Geschäftsführer der Innomed GmbH, des österreichischen
Marktführers für Ordinations-EDV. "Wir freuen uns, unseren Kunden
damit einen wertvollen Zusatznutzen anbieten zu können."
Für die Zukunft hat sich die ICW ehrgeizige Ziele gesteckt - im
nächsten Jahr will man 30-40.000 Akten verkaufen und etwa 1.300
Ärztinnen und Ärzte als Partner gewinnen. Langfristig - bis zum Jahr
2015 - strebt die ICW eine Versorgung von 8-10% der österreichischen
Bevölkerung mit der persönlichen elektronischen Gesundheitsakte
LifeSensor an. "eHealth wird in den nächsten Jahren ein
Schlüsselfaktor in der Weiterentwicklung des heimischen
Gesundheitssystems sein. Vernetzung, Digitalisierung, rascher
Datentransfer sind Parameter, die sowohl für eine verbesserte und
noch stärker individualisierte Behandlung als auch für eine
Kostensenkung im Gesundheitswesen entscheidend sind. Wir freuen uns,
wenn wir dazu einen kleinen Beitrag leisten können", unterstreicht
Voita abschließend.
www.lifesensor.at
www.wo-sind-meine-gesundheitsdaten.at
www.icw-global.com
www.innomed.at
Bildmaterial finden Sie unter folgendem Link:
http://www.ots.at/redirect.php?gesundheit
Rückfragehinweis:
Ecker & Partner GmbH
Martina Stoll
Telefon: +43 (0)1 59932-43
mailto:[email protected]
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