Österreicher Gerald Reischl für Buchpreis im Rahmen der Frankfurter Buchmesse nominiert

"Die Google-Falle": Anlass, "europäische IT-Identität" zu fordern

Wien (OTS) - Der österreichische vielfache Buchautor und IT-Journalist Gerald Reischl (www.googlefalle.com) ist mit seinem Buch "Die Google-Falle" (Verlag Carl Ueberreuter) als eines von fünf deutschsprachigen Büchern für den getAbstract International Book Award, der im Rahmen der Frankfurter Buchmesse verliehen wird, nominiert. In seinem Buch legt er die fragwürdigen Geschäftspraktiken des laut Imagewerten "sympathischsten" Unternehmens Google offen. Reischl’s Fachbücher reüssieren vor allem aufgrund ihrer Praxisrelevanz und der Fähigkeit, komplexe Sachverhalte verständlich auszudrücken.

Zum achten Mal verlieh getAbstract zum Auftakt der Buchmesse Frankfurt den Preis für die besten Wirtschaftsbücher des Jahres. Nach Prüfung von mehr als 10'000 aktuellen englisch- und deutschsprachigen Businessbüchern aus den Bereichen Führung, Strategie, Management, Marketing, Human Resources, Finanzen und Karriere wurden die Finalisten ermittelt. Es wurden insbesondere folgende Fragen gestellt: Wer sind die mutigen Vordenker im Wirtschaftsbuchbereich? Mit welchen Ansätzen haben sie auf sich aufmerksam gemacht?

Reischl nutzte die Gelegenheit, die diese Nominierung mit sich brachte, um eine "Europäische IT-Identität" zu fordern. Hintergrund dafür ist die Tatsache, dass amerikanische Unternehmen derzeit den Markt beherrschten und eine regelrechte "Datensammelwut" bestünde. Reischl: "Es muss endlich ein Problembewusstein entwickelt werden, damit Europa nicht zum Zaungast des Internet verkommt." Die Tatsache, dass Google mit seinem Browser Chrome, der eine eindeutige Identifikationsnummer des Users elektronisch an Google übermittelt, unverblümt Jagd auf persönliche Internet-Nutzer Daten mache und zuletzt die zu Google gehörende Online-Video-Plattform www.youtube.com die Daten aller Nutzer an den US-Medienkonzern Viacom weitergeben musste, lässt Reischl’s Anliegen als dringlich erscheinen.

Reischl: "Die Entscheidungsträger sind sich offenbar nicht bewusst, dass diese Untätigkeit dazu führt, dass in nicht all zu langer Zeit die Situation eingetreten sein kann, dass ein privates US-Unternehmen den Grossteil des Internet kontrolliert." Und weiter:
"Wer heute das Internet kontrollieren kann, ist eine Weltmacht, die kontrolliert gehört", fordert Reischl. Wie dringlich die Situation sei, beweise auch die freiwillige Kooperation von Google mit der chinesischen Regierung, sodass bestimmte Inhalte, insbesondere im Zusammenhang mit Tibet, zensuriert werden.

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www.googlefalle.com

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