Plassnik zu Syrien und Libanon: "Lang erwartetes Signal der nachbarschaftlichen Normalisierung"

Außenministerin zur Aufnahme diplomatischer Beziehungen Syrien-Libanon

Brüssel (OTS) - "Der Entschluss Syriens, erstmalig eine Botschaft im Libanon eröffnen zu wollen, ist ein lang erwartetes Signal der Ermutigung im Nahen Osten. Mit diesem Schritt legt Syrien die Basis für eine Normalisierung der bilateralen Beziehungen mit dem Libanon und leistet einen wichtigen Beitrag zu mehr Stabilität in der Region", erklärte Bundesministerin Plassnik zu einer entsprechenden Ankündigung des syrischen Staatspräsidenten Baschar al-Assad.

"Österreich glaubt fest an das Potenzial Syriens, ein konstruktiver Partner und Nachbar in der Region zu sein. Es liegt an allen Kräften im Nahen Osten zur Stabilität und zur friedlichen nachbarschaftlichen Entwicklung beizutragen. Die Europäische Union wird ihre Bemühungen um eine nachhaltige Verbesserung der Beziehungen zwischen Syrien und Libanon auch weiterhin tatkräftig unterstützen", so Plassnik weiter.

Die Ministerin erinnerte daran, dass der Grundstein für die nunmehr beschlossene Aufnahme regulärer diplomatischer Beziehungen im Rahmen des euro-mediterranen Gipfeltreffens im Juli in Paris gelegt worden war. Auch Österreich leiste - so die Ministerin - konkrete rot-weiß-rote Beiträge zur Stabilität in der Region. Als Beispiel nannte sie die gemeinsam mit der libanesischen Regierung organisierte Wiederaufbaukonferenz für das palästinensische Flüchtlingslager Nahr El Bared, zu der hochrangige Vertreter der gesamten Gebergemeinschaft im vergangenen Juni nach Wien gekommen waren.

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