Studie: Bis zu 90% unserer Beurteilungen und Folgereaktionen sind falsch.

Hohe Fehlerquote bei der Bewertung der eigenen Person, von Mitmenschen und Situationen

Wien (OTS) - Dr. Karl Kriechbaum, Psychotherapeut und Unternehmensberater, hat im Rahmen seiner Arbeit über 1000 Personen gebeten, sich selbst sowie Verhaltensweisen von Mitmenschen und Situationen zu beurteilen.

Das Ergebnis: bis zu 90% der Bewertungen und Folgereaktionen ware falsch, d.h. unangemessen, den objektiven Gegebenheiten nicht entsprechend - besonders im zwischenmenschlichen Bereich. Verhalten und Ausdruck von Mitmenschen wurden häufig unrichtig interpretiert.

Auch bei der Selbsteinschätzung wurden viele Beurteilungsfehler gemacht. Die eigenen Eigenschaften, Möglichkeiten, die Wirkung auf andere sowie die eigene Performance wurden zu positiv oder (deutlich häufiger) zu negativ eingeschätzt.

Die Folgen von zu negativen Einschätzungen sind Missverständnisse, Unsicherheit, Ängste, Frust, Konflikte, Vermeidung oder Trennung.

Die Folgen von zu positiven Einschätzungen sind Selbstüberschätzung,Überoptimismus, Unkontrolliertheit, Arroganz oder Überforderung.

Die Auswirkungen sind Fehlverhalten, menschliches Leid und Produktivitätsverluste. Die wirtschaftlichen Schäden betragen zumindest 10% des BIP, für Österreich ca. 25 Milliarden Euro.Gar nicht zu reden von den Schäden infolge politischer oder Finanzmarkt-Fehlbeurteilungen. Auch die Folgen für Beziehungen sind dramatisch. Missverständnisse und Aufschaukelungs¬prozesse führen zu mehr Konflikten, Trennungen und Scheidungen als objektive Probleme.Große Folgen in Anbetracht eines oft 'kleinen' Bewertungs-Irrtums.

Näheres: www.ecoforma.com/studie-bw.html

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