- 15.10.2008, 11:04:34
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www.lohnbenchmark.at - Lohnbenchmarks Sommer 2008 im Vergleich zu Winter 2008 und Sommer 2007 - BILD

Wien (TP/OTS) - Die aktuellsten Ergebnisse vom Sommer 2008 liegen
vor:
- Wochenarbeitszeiten werden kürzer - signifikante Reduktion der Wochenarbeitszeit im F&B-Bereich - die Saison-Beschäftigungsdauer wird länger - qualifizierte MitarbeiterInnen auf der Überholspur - Wellness-, Service- und Rezeptions-MitarbeiterInnen verdienen immer besser
In Österreich beträgt der Anteil des Hotel- und Gastgewerbes an
der Gesamtbeschäftigung ca. 5,7 %. Damit liegt Österreich im
weltweiten Spitzenfeld. Der Tourismus in Österreich weist bei der
Beschäftigung stabile Wachstumsraten zwischen 1,5 und 2,5 % pro Jahr
auf.
Auf Initiative der Österreichischen Hoteliervereinigung (ÖHV)
wurde im Jahr 2007 in einem Kooperationsprojekt mit dp personal
software und Kohl & Partner eine große österreichweite Plattform zur
Ermittlung der Lohnbenchmarks in der Österreichischen Hotellerie
geschaffen, die den UnternehmerInnen und ManagerInnen in der
Tourismusbranche als professionell aufbereitetes Internet-Tool
permanent aktuelle, individuelle und detaillierte
Abfrage-möglichkeiten bietet.
Die Lohn-Plattform der Österreichischen Hotellerie finden Sie unter
www.lohnbenchmark.at.
Wie sehen nun die aktuellsten Lohnbenchmarks der Sommersaison 2008
aus?
Die Ergebnisse stützen sich derzeit auf die Lohn- und Gehaltsdaten
von mehr als 5.300 MitarbeiterInnen überwiegend in der 4-Sterne,
4-Sterne+ und 5-Sterne Kategorie der Österreichischen Hotellerie. Die
aktuellsten Lohnbenchmarks sind vom August 2008.
Wochenarbeitszeiten werden kürzer:
In der Sommersaison 2008 (Datenerhebung August 2008) liegt die
durchschnittliche Wochenarbeitszeit mit rund 47,6 Stunden um rund 1
Stunde unter der durchschnittlichen Wochenarbeitszeit der
Wintersaison 2007/2008 (Datenerhebung Februar 2008) und mehr als eine
1/2 Stunde unter der Wochenarbeitszeit der Sommersaison 2007.
Signifikante Reduktion der Wochenarbeitszeit im F&B-Bereich:
Gegenüber der Sommersaison 2007 reduzierte sich die
Wochenarbeitszeit in allen Abteilungen. Die signifikanteste Reduktion
ergab sich im F&B-Bereich, hier wird eine ¾ Stunde kürzer gearbeitet
als gegenüber der Sommersaison 2007.
Trennt man den F&B-Bereich in Küche und Service erkennt man, dass
in der Küche die durchschnittliche Wochenarbeitszeit der Sommersaison
2008 um mehr als 1 Stunde kürzer als im Sommer 2007 ist.
Durchschnittliche Wochenarbeitszeit nach Abteilungen der
Sommersaisonen 2008 und 2007 im Vergleich:
Wochenarbeitszeit in Stunden
Abteilung Ø Stunden/Woche Ø Stunden/Woche Veränderung 2007
Sommer 2007 Sommer 2008 ggü. 2008 in %
F&B-Gesamt 49,5 48,7 -1,5%
Küche 49,9 48,8 -2,2 %
Service 49,0 48,6 -0,8 %
Etage 46,7 46,3 -0,9 %
Empfang 46,2 45,6 -1,3 %
Verwaltung 48,1 47,9 -0,4 %
Wellnessabteilung 45,5 45,4 -0,2%Quelle: Kohl & Partner, Daten aus www.lohnbenchmark.at,
durchschnittliche Wochenarbeitszeit in Stunden,
2008
Die Saison-Beschäftigungsdauer wird länger:
Die Saison-Beschäftigungsverhältnisse zwischen Dienstnehmer und
Dienstgeber im Tourismus werden länger. Gegenüber dem Gesamtjahr
(Sommer- und Wintersaison) 2005 gab es im Jahr 2006 eine Steigerung
von 2 % und im Jahr 2007 eine Steigerung von über 2 %.
Beschäftigungsdauer in Tagen
Ø Summe Tage Veränderung ggü. 2005 in %
Gesamtjahr 2005 233,3
Gesamtjahr 2006 238,1 2,0 %
Gesamtjahr 2007 238,2 2,1 %Quelle: Daten DP Personal-Software, n=1.210 AN, Aufbereitung Kohl &
Partner, Beschäftigungsdauer, 2008
In den Wintersaisonen ist das Beschäftigungsverhältnis länger als
in den Sommersaisonen. Wobei ein deutlicher Trend zu erkennen ist,
dass die Beschäftigungsverhältnisse im Sommer länger werden. In der
Sommersaison 2005 lag die durchschnittliche Beschäftigungsdauer bei
rund 111 Tagen, die Beschäftigungsdauer der Sommersaison 2007 betrug
rund 117 Tage.
Beschäftigungsdauer der Sommer- und Wintersaisonen in Tagen:
(Grafik im Anhang)
Quelle: Daten DP Personal-Software GmbH, Aufbereitung Kohl & Partner,
Beschäftigungsdauer, 2008
Qualifizierte MitarbeiterInnen auf der Überholspur:
Die Führungskräfte und MitarbeiterInnen mit hoher Qualifikation
aller Abteilungen arbeiten mit durchschnittlich 50,5
Wochen-Arbeitsstunden um 1,2 % länger als im Sommer 2007 und konnten
ihr Ist-Einkommen gegenüber dem Vorjahr um 6,2 % steigern.
Vergleicht man die Ist-Bruttolöhne mit dem Kollektivvertrag
(KV-Grundlage ist das Garantie-lohnsystem) am Beispiel Salzburg
erkennt man, dass die Ist-Bruttolöhne von Führungs-kräften und
qualifizierten MitarbeiterInnen deutlich über dem Kollektivvertrag
liegen.
Ein Küchenchef in Salzburg verdient durchschnittlich rund 97 %
über dem Kollektivvertrag. Das Ist-Brutto-Einkommen seines Kollegen
im Service, der Zahlkellner mit hoher Qualifikation, liegt mit
durchschnittlich 87 % höher als der Kollektivvertragslohn.
Ist-Bruttolöhne im Vergleich zum Kollektivvertrag:
Lohnvergleich mit dem Kollektivvertrag Salzburg
(Garantielohnsystem) Ø IST-Bruttolöhne Salzburg
von bis KV % über KV
Führungskräfte Küche 2411,00 3600,00
Küchenchef 3600,00 1829,00 96,8 %
Fachkräfte Küche 1527,00 2178,00
Koch mit hoher Qualif. 2178,00 1364,00 59,7 %
Führungskräfte Service 1964,00 2354,00
Oberkellner 2354,00 1410,00 67,0 %
Fachkräfte Service 1505,00 2228,00
Zahlkellner 2228,00 1190,00 87,2 %
Fachkräfte Etage 1413,00 1821,00
Gouvernante 1821,00 1259,00 44,6 %Quelle: Kohl & Partner, Daten aus www.lohnbenchmark.at, Auswertung
Salzburg Bruttolöhne, 2008
Wellness-, Service- und Rezeptions-MitarbeiterInnen verdienen immer
besser
Wellness-MitarbeiterInnen mit hoher Qualifikation verdienen
gegenüber dem Vorjahr deutlich mehr, wobei auch hier ein deutlicher
Trend zu erkennen ist, dass vor allem qualifizierte MitarbeiterInnen
ihr Einkommen deutlich steigern konnten:
- TherapeutenInnen mit hoher Qualifikation verdienen gegenüber dem
Vorjahr um 5,2 % mehr
- Fachkräfte der Wellness-Abteilung und Wellness-MitarbeiterInnen
mit hoher Qualifikation verdienen gegenüber dem Vorjahr um 2,5 %
mehr
- Service-MitarbeiterInnen verdienen gegenüber dem Vorjahr um 3,2 %
mehr und konnten die Wochenarbeitszeit um 0,8 % verringern.
- LeiterInnen der Service-Abteilung verdienen gegenüber dem Vorjahr
um 5,1 % mehr
- Service-MitarbeiterInnen mit hoher Qualifikation verdienen um 3,4
% mehr als im Vorjahr
- Rezeptions-MitarbeiterInnen mit hoher Qualifikation steigerten ihr
Einkommen.
- Gegenüber dem Vorjahr stieg das Einkommen für Rezeptions-
MitarbeiterInnen mit hoher Qualifikation um 6 %
Die Teilnahme am www.lohnbenchmark.at zahlt sich aus
Die Teilnahme an der neuen österreichweiten Plattform bietet den
Hoteliers folgende Vorteile:
1. Dateneingabe und Abfrage zu jeder Zeit und immer top-aktuell.
2. Professionelle und übersichtliche Aufbereitung der Benchmarks
für jeden einzelnen bekannten Beruf in der Tourismusbranche.
3. Unmittelbare Abrufbarkeit sämtlicher Benchmarks und
Sonderauswertungen.
4. Die Löhne und Arbeitszeiten der Mitarbeiter werden auf den
individuellen Betriebstyp und Standort bezogen und punktgenau
mit denen aus ähnlich strukturierten Betrieben verglichen.
5. Die Unternehmer erfahren, wo sie stehen, wie weit ihre Löhne
von denen ihrer Kollegen abweichen.
6. Sie erhalten damit eine professionelle Unterstützung bei den
jährlichen Lohnverhandlungen, Einstellungsgesprächen und für
die Mitarbeiterbudgets.
Die Teilnahme kostet für Mitglieder bzw. Kunden eines der
Projektpartner Euro 159,-- (+ USt.) pro Jahr und für alle anderen
Unternehmen Euro 198,-- (+ USt.). Details dazu sind unter
http://www.lohnbenchmark.at zu finden.
Bild(er) zu dieser Aussendung finden Sie im AOM/Original Bild
Service, sowie im OTS Bildarchiv unter http://bild.ots.at .
Rückfragehinweis:
Mag. Erich Liegl
Mag. Daniel Orasche
Kohl & Partner Tourismusberatung
Bahnhofstraße 8
A-9500 Villach
Tel.: +43 (0)4242 21 123
Fax: +43(0)4242 29 553
mailto:[email protected] oder
mailto:[email protected]
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