• 14.10.2008, 14:48:05
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  • OTS0227 OTW0227

"Prager Frühling 1968 - Rolle der Medien in den 60er Jahren"

Österreichisch-tschechisches Symposium in Znaim

Prag (OTS) - Am 16. und 17. Oktober 2008 findet im Kloster Louka
in Znaim das wissenschaftliche Symposium "Prager Frühling 1968 -
Rolle der Medien in den 60er Jahren" statt. Den Ehrenschutz haben der
Landeshauptmann von Südmähren, Ing. Stanislav Juránek, der
Bürgermeister und Landeshauptmann von Wien, Dr. Michael Häupl, und
der Landeshauptmann von Niederösterreich, Dr. Erwin Pröll, gemeinsam
übernommen.

Höhepunkt des Eröffnungstages ist am 16. Oktober eine hochrangige
Podiumsdiskussion, an der bedeutende Zeitzeugen, Wissenschaftler und
Medienvertreter teilnehmen. Am zweiten Tag des Symposiums werden
österreichische, tschechische und slowakische Historikerinnen und
Historiker ihre Forschungsergebnisse vorstellen und diskutieren.

Diese österreichisch-tschechische Veranstaltung widmet sich der
Rolle der Medien im Vorfeld und zur Zeit des Prager Frühlings und
seiner Unterdrückung. Thematisiert werden sowohl die Rolle
tschechoslowakischer Medien im Reformprozess und während des Jahres
1968, als auch die Rolle österreichischer Medien, über die ein
wesentlicher Teil der Berichterstattung über die Ereignisse in der
damaligen Tschechoslowakei lief. Diese Veranstaltung schließt
unmittelbar an das von der Außenministerin Ursula Plassnik und dem
tschechischen Außenminister Karel Schwarzenberg eröffnete Symposium
vom Juni 2007 in Znaim an, welches das Jahr 1968 im europäischen
Kontext behandelte. Es soll damit auch die Solidarität der
österreichischen Bevölkerung mit ihren tschechischen Nachbarn wieder
in Erinnerung gerufen werden.

Das Symposium wird im Rahmen des
österreichisch-mährischen/mährisch-österreichischen Zentrums Znaim
von der Österreichischen Botschaft und dem Österreichischen
Kulturforum Prag gemeinsam mit dem Senat der Tschechischen Republik
und der Stadt Znaim veranstaltet. Mitveranstalter auf
wissenschaftlicher Seite sind die Tschechische Akademie der
Wissenschaften (Institut für Zeitgeschichte), die Karls-Universität
Prag (Institut für internationale Studien, Institut für
Kommunikationsstudien) sowie die Universität Wien (Institut für
Geschichte).

Rückfragehinweis:

Österreichische Botschaft Prag
   Viktora Huga 10, CZ-15115 Prag 5
   Tel. +420 257090511
   Fax: +420 257 31 60 45
   mailto:[email protected] 
   www.aussenministerium.at/prag

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