• 08.10.2008, 08:33:10
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"Geschichte trifft Zukunft" im Gedenkjahr 2009

LH Günther Platter, LHStv Hannes Gschwentner, LRin Beate Palfrader und LRin Kasslatter Mur stellten Aktivitäten im Gedenkjahr vor:

von li nach re: LHStv Hannes Gschwentner, LRin Beate Palfrader, LRin Sabina Kasslatter Mur und LH Günther Platter stellten heute die Schwerpunkte zum Gedenkjahr 2009 vor.

Innsbruck (TP/OTS) - LH Günther Platter und LHStv Hannes
Gschwentner informierten heute gemeinsam mit den für das Gedenkjahr
zuständigen Kulturreferentinnen in Tirol Beate Palfrader und in
Südtirol Sabina Kasslatter Mur über den aktuellen Stand der geplanten
Maßnahmen im Gedenkjahr 2009.

Für LH Günther Platter bietet das Gedenkjahr eine Gelegenheit für
einen Rückblick in die Geschichte, eine aktuelle Standortbestimmung
sowie einen Ausblick in die Zukunft. Das dazu geplante Programm ist
vielseitig und umfangreich: "Die gemeinsam mit Südtirol geplanten
Aktivitäten im Gedenkjahr starten mit einer Auftaktveranstaltung am
20. Feber 2009 am Bergisel mit Messe, Kranzniederlegung und einer
gemeinsamen Ehrenzeichenverleihung und Regierungssitzung", erläutert
der Landeshauptmann den Start. In weiterer Folge wird sich die
Europaregion Tirol am 13. und14. Juni am Wiener Rathausplatz unter
dem Motto "Tirol grüßt Wien" vorstellen. Die Präsentation soll dem
Imageaufbau und der Imagepflege sowie der Information über die Region
Tirol dienen und eine schlüssige Verknüpfung von Tradition und
Moderne bieten. Organisiert wird "Tirol grüßt Wien" von der
Tirol-Werbung unter Einbindung der Wirtschaft und des Tourismus. Die
Lebensbereiche Bildung-Forschung-Tradition sollen gleichermaßen zur
Geltung kommen.

Traditioneller Höhepunkt des Gedenkjahres wird der Festumzug am
20. September 2009. LH Günther Platter: "Diese überparteiliche
Veranstaltung für die BürgerInnen und Gäste unsere Landes soll
zugleich Abschluss des Gedenkjahres sein. Beim Festumzug werden rund
23.000 Teilnehmer aus Nord- und Südtirol sowie Vorarlberg, Bayern und
Sachsen erwartet."

Für LHStv Hannes Gschwentner ist wichtig, dass das Gedenkjahr in
all seiner Vielseitigkeit eine positive Weiterentwicklung des
Traditionsverständnisses zeige. "Vor allem ein engagiertes
Jugendprogramm und der Auftritt in Wien zeigen eine spannende
Auseinandersetzung mit Tirol zwischen gestern und morgen!" freut sich
LHStv Gschwentner über den gemeinsamen kommunikativen Prozess.
LRin Beate Palfrader stellte das Jugendprogramm im Detail vor: "Es
umfasst ein Konzert am Bergisel, einen tirolweiten Jugendwettbewerb
sowie einen Jugendtag am 19. September im Congress Innsbruck.
SchülerInnen und Jugendliche im Alter von 10 bis 20 Jahren werden ab
Mitte November über die Schulen, aber auch im außerschulischen
Bereich dazu aufgerufen, bei diesem Wettbewerb mitzumachen und sich
mit der Geschichte und/oder der Zukunft Tirols kreativ
auseinanderzusetzen", gibt die Landesrätin dazu bekannt. Bis Juni
2009 können Beiträge aus einer der fünf Kreativkategorien eingereicht
werden. Die besten Ideen werden im Rahmen des Jugendtages im Congress
Innsbruck prämiert.

In ganz Tirol finden zudem rund 90 Kulturprojekte und
Veranstaltungen unter dem Motto "Geschichte trifft Zukunft" statt.
Sie wurden in das Kultur- und Wissenschaftsprogramm aufgenommen und
werden auf der Homepage www.1809-2009.eu beschrieben. Details zu den
einzelnen Veranstaltungen werden in den kommenden Wochen vorgestellt.

Für die Südtiroler Kultur-Landesrätin Sabina Kasslatter Mur steht
bei allen Aktivitäten rund um das Gedenkjahr 2009 ein zentraler
Anspruch im Vordergrund: "Weniger Festkultur und Heldenverehrung,
dafür mehr produktive Auseinandersetzung mit der eigenen
Vergangenheit - das ist unsere Maxime!" Sie verwies in diesem
Zusammenhang besonders auf den Umbau des Museums Passeier und seiner
Erweiterung und damit verbundenen "Europäisierung". Innerhalb der
Südtiroler Landesverwaltung seien derzeit bereits 30 kulturelle
Projekte in Vorbereitung, dies unter Berücksichtigung aller drei
Sprachgruppen. "Wesentliche Kriterien aller Projekte sind die
historische Bedeutung, die Nachhaltigkeit, die Ausgewogenheit
zwischen Tradition und Innovation sowie Bildung und Unterhaltung
ebenso wie die Nutzung unterschiedlicher Medien als Ausdruckform",
fasst LRin Kasslatter Mur zusammen.

Bild(er) zu dieser Aussendung finden Sie im AOM/Original Bild
Service, sowie im OTS Bildarchiv unter http://bild.ots.at .

Rückfragehinweis:

Amt der Tiroler Landesregierung
   Öffentlichkeitsarbeit
   Mag. Eva Horst-Wundsam
   
   Tel.: +43 (0)512 508-2881
   Fax +43 (0)512 508-2245
   mailto:[email protected]

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