- 07.10.2008, 12:35:38
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waff: Unternehmen mit Migrationshintergrund wichtig für Wien
waff Veranstaltung Unternehmen INTERKULT informierte über Unterstützungsangebote und Förderungen in Wien
Wien (OTS) - "Unternehmen mit Migrationshintergrund übernehmen für
die Bevölkerung wichtige Aufgaben, z.B. der täglichen Nahversorgung
und tragen so zur Lebensqualität im Bezirk bei", unterstrich
Bezirksvorsteher Franz Prokop bei der gestrigen Veranstaltung
"Unternehmen INTERKULT" am Montag vor 80 UnternehmerInnen mit
Migrationshintergrund aus den Bezirken 15, 16 und 17. Mit dieser
neuen Info-Veranstaltung will der Wiener ArbeitnehmerInnen
Förderungsfonds (waff) mit dem Beschäftigungspakt Wien (waff, WWFF,
WK, AK und AMS), der MA 17 (Magistratsabteilung für Integration und
Diversität) und dem Beratungszentrum für MigrantInnen die Förder- und
Beratungsangebote für Unternehmen in Wien, speziell in der Gruppe der
UnternehmerInnen mit Migrationshintergrund besser bekannt machen.
Angefangen von MarktstandbetreiberInnen, ElektrikerInnen,
Multimedia-Unternehmen bis hin zu FinanzdienstleisterInnen
informierten sich BetriebsvertreterInnen im Rahmen von Unternehmen
INTERKULT über die Angebote der Stadt Wien.****
"Die Kooperation des waff mit den Bezirken ist besonders
wichtig, so erfährt man die tatsächlichen Anliegen der
ArbeitnehmerInnen. Migrantische Unternehmer und Unternehmerinnen
verfügen über großes Wachstums- und Beschäftigungspotenzial, auch in
der Lehrausbildung. Das wollen wir unterstützen", beschrieb Mag.
Fritz Meißl, Geschäftsführer des waff, die Hintergründe der
Veranstaltung. "Der waff fördert daher mehrsprachige
LehrstellenberaterInnen der Wirtschaftskammer Wien, die gezielt
Betriebe auch in ihrer Muttersprache über Potentiale, Möglichkeiten
und Anforderungen bei der Ausbildung von Lehrlingen beraten."
Gemeinsam mit Bezirksvorsteher Gerhard Zatlokal (15. Bezirk), Franz
Prokop (16. Bezirk) und Bezirksvorsteherin DrIn Ilse Pfeffer (17.
Bezirk) rief der waff als Koordinator des Beschäftigungspaktes Wien
"Unternehmen INTERKULT" ins Leben.
In einer Gesprächsrunde stellten die VertreterInnen der
anwesenden Organisationen ihre Angebote vor. Greta Frühwirth,
Prokuristin der waff-Arbeitsintegration, erklärte den
waff-Personalfinder und die Förderungen zur Qualifizierung von
Personal, wie z.B. die Förderung von "Interkultureller Kompetenz".
DrIn Sylvia Klaus, vom AMS Jugendliche, sprach über die
Unterstützungsleistungen für Lehrlinge und Mario Grnja,
mehrsprachiger Lehrstellenberater bei der WK Wien, erzählte
anschaulich über seinen Arbeitsalltag und wie er Betriebe, die
erstmals Lehrlinge ausbilden, begleitet. Monika Hartl vom WWFF
stellte das Servicepaket "Mingo Migrant Enterprises" vor, das
UnternehmerInnen mit Migrationshintergrund geboten wird.
Außerdem erzählten zwei Ottakringer Unternehmer, Radovan Tomaš und
Murat Koc über ihre Motivation sich selbständig zu machen und ihre
Erfahrungen mit verschiedenen Beratungs- und Förderangeboten der
Stadt Wien.
Beschäftigungspakt Wien
Der Beschäftigungspakt Wien ist eine vom waff koordinierte
Plattform, die auf regionaler Ebene für Wirtschaft und Arbeitsmarkt
aktiv ist. Im Beschäftigungspakt Wien arbeiten die Stadt Wien und
Bezirksvorstehungen, waff, AMS Wien, Arbeiterkammer Wien,
Wirtschaftskammer Wien, Industriellenvereinigung, ÖGB und
Bundessozialamt für Behindertenwesen zusammen. (Schluss) red
Rückfragehinweis:
PID-Rathauskorrespondenz: www.wien.at/vtx/vtx-rk-xlink/ Mag.a Ilkim Erdost Mediensprecherin Wiener ArbeitnehmerInnen Förderungsfonds (waff) Telefon: 01 217 48-318 Mobil: 0664 8476640 E-Mail: ilkim.erdost@waff.at www.waff.at
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