Landesrätin Nicole Cernic fordert mehr Geld für Alpenverein

Erhaltung und Pflege von Wegen im alpinen Bereich muss gesichert bleiben.

Klagenfurt (SP-KTN) - "Es ist einfach inakzeptabel, dass die Landesförderung für den Kärntner Alpenverein seit 2002 nicht erhöht wurde", sagt SPÖ-Landesreätin Nicole Cernic heute, Sonntag. Sie reagiert damit auf die von Landesverbands-Vorsitzenden Herwig Gräbner geäußerte Sorge, der Alpenverein könne sich unter den derzeitigen Förderbedingungen nicht mehr lange finanzieren.

"Der Alpenverein ist mit über 25.000 Mitgliedern nicht nur einer der größten Vereine Kärntens. Es handelt sich hier nicht nur um eine große Wander- und Bergsteigerkommune. Der Alpenverein übt eine wichtige Funktion im Interesse aller Kärntnerinnen und Kärntner aus", sagt Cernic. Es gehe vor allem um die Instandhaltung und Markierung von rund 4500 Kilometern alpinen Wegenetzes in Kärnten, sowie die Verwaltung von 39 Schutzhütten. "Das Bergerlebnis ist für viele Kärntnerinnen und Kärntner ein wesentlicher Teil ihrer Freizeitgestaltung. Außerdem ist unser Bundesland bei vielen Touristen als Wander-Hochburg bekannt und beliebt", so Cernic.

Ohne den Alpenverein, so ist sich die Landesrätin sicher, wäre das alles nicht möglich. "Verglichen mit anderen Bundesländern behandelt Kärnten seinen Alpenverein geradezu stiefmütterlich. Ich setze mich deshalb massiv dafür ein, dass die Landesförderung für unseren Alpenverein erhöht wird", sagt Cernic. Es könne nicht sein, dass eine für die Kärntner Bevölkerung und den Kärntner Tourismus so wichtige Organisation nicht ausreichend Fördermittel erhalte. Die kommende Regierungssitzung wäre eine gute Gelegenheit, gemeinsam eine Lösung zu finden.

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