Auf dem Weg zu einer besseren Performance

ÖPAG entwickelt in einem Projekt in Zusammenarbeit mit der UNI Wien neue Ansätze

Wien (OTS) - "Wir haben schon sehr früh erkannt, dass die gängigen Methoden zur Performance-Bildung nicht mehr ausreichen. Seit fast zwei Jahren, also noch vor dem Absturz der Börsen, beschäftigen wir uns intensiv mit der Perfektionierung unseres Asset-Liablility-Management (kurz ALM). Generell ist das Asset-Liablility-Management eine Methode um Verbindlichkeiten und Kapitalanlagen aufeinander abzustimmen. Ziel des Asset-Liability-Managements ist es, mit der Steuerung aller Bilanzpositionen einer VRG die erwartete Rendite - unter Berücksichtigung der gegebenen Unsicherheiten - zu optimieren. In einem fortdauernden Prozess wird die Entwicklung von Anlagen und Verbindlichkeiten in der Zukunft untersucht. Die so gewonnenen Erkenntnisse fließen schlussendlich in den Entscheidungsfindungsprozess ein", erklärt Vorstandsvorsitzender, Dr. Johannes Ziegelbecker, vor Journalisten in Utrecht.

ALM-Modelle gibt es mittlerweile wie Sand am Meer. Warum also ein weiteres Modell schaffen? "In nahezu allen bisher vorgestellten ALM-Modellen für Pensionskassen stecken offensichtliche Schwächen." erläutert Dr. Ronald Hochreiter von der Universität Wien die Unterschiede zu bisher entwickelten Tools: "Diese sind vor allem darin begründet, dass der Liability-Seite (also der Entwicklung der Pensionsverpflichtungen) zu geringe Bedeutung beigemessen wird." Ein Umstand, der beim neu entwickelten Modell der ÖPAG behoben wurde. Denn das von der Universität Wien und der ÖPAG entwickelte ALM-Tool dient speziell zur langfristigen optimalen Vermögens- und Verpflichtungsverwaltung von Pensionskassen.

Um das Programm für Pensionskassen brauchbar zu machen war und ist es sehr wichtig, dass vor allem die demographischen Gegebenheiten berücksichtigt werden. Soweit möglich werden die Pensionserwartungen aller beteiligten Personen in die Zukunft projiziert. Dadurch wird eine Vielzahl an Analysen in detaillierter Weise abgedeckt.

"Bei der Liability- und Asset-Seite einer Bilanz verhält es sich wie bei 'kommunizierenden Gefäßen’: verändert man einen Aspekt auf der einen Seite, so hat das auch Auswirkungen auf die andere Seite." erläutert Dr. Johannes Ziegelbecker, Vorstandsvorsitzender der ÖPAG Pensionskassen AG, "Durch das neue Programm haben wir die Möglichkeit, mehrfach komplexe Zusammenhänge zu verdeutlichen und zu visualisieren. Damit schaffen wir eine Basis um ausgehend von der Vergangenheit und mit Hilfe dieses Tools einen Blick in die Zukunft zu werfen, indem wir Entscheidungen oder neue Produkte mit dem Programm zusätzlich testen können."

Abschließend erläutert Rudolf Böhm, Vorstandsdirektor der ÖPAG, das zukünftige Einsatzgebiet des neu entwickelten ALM-Tools:
"Veranlagungs- und Risikogemeinschaften, denen ein Standard-Pensionskassenmodell zugrunde liegt, werden künftig laufend einer ALM-Auswertung unterzogen. Dadurch erhalten wir noch konkretere Aussagen über die Wirkung von Modellparametern für die Zukunft - wie beispielsweise Höhe des Rechnungszinses, Einsatz von Sterbetafeln, Veranlagungsstruktur des Portfolios."

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Reinhard Hübl
ÖPAG - Österreichische Pensionskassen AG:
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