• 02.10.2008, 13:16:44
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ARBÖ-Protest gegen Slowenien-Maut über EAC hat gewirkt

Slowenische Maut war "der" Aufreger des Autoreisesommers - Starker Ausweichverkehr

Wien (OTS) - Der ARBÖ begrüßt das Mahnschreiben der EU an
Slowenien wegen der Mautvignette. "Die 35 Euro teure Autobahnvignette
durch Slowenien war der Aufreger des vergangenen Reisesommers",
berichtet der ARBÖ. Der Widerstand gegen diese unverhältnismäßige
Belastung durchfahrender Touristen hat daher auch zuerst von
Österreich aus begonnen.

Schon Ende Mai hat der Verbund Europäischer Autofahrerclubs (EAC)
auf Initiative des ARBÖ massiv gegen die umstrittenen Slowenien-Maut
in Brüssel protestiert."Hauptargument dabei: Diese Vignette verstößt
gegen das Europäische Diskriminierungsverbot." So wie seinerzeit
Österreich soll auch Slowenien dazu gezwungen werden, gelegentlichen
Nutzern der Autobahn ein günstigeres Angebot zu machen, als gleich
eine Halbjahresvignette.

Kroatien ist mit Abstand das beliebteste Autoreiseurlaubsland der
Österreicher. Daher waren auch viele Urlaubsreisenden über die neue
Maut ins Slowenien negativ überrascht. Besonders verteuert wurde die
Urlaubsfahrt für alle, die über die Steiermark und Slowenien nach
Kroatien gefahren sind. Statt bisher 1,20 Euro mussten sie gleich 35
Euro zahlen. Nach Auskunft des ARBÖ-Informationsdienst sind daher
auch viele Urlauber auf Ausweichrouten - etwa über Ungarn -
ausgewichen, um sich die Mautverteuerung zu ersparen. "Das ist weder
im Sinne der Umwelt noch der Verkehrssicherheit", argumentiert der
ARBÖ.

Rückfragehinweis:

ARBÖ Presse und Öffentlichkeitsarbeit
   Mag. Lydia Ninz
   Tel.: (++43-1) 89121-280
   Mobil: 0664/60 123 280
   mailto:presse@arboe.at
   http://www.arboe.at

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