Umsteigen am 7. Oktober: Weitere Gebiete des Burgenlands und der Steiermark werden auf DVB-T umgestellt

Wien (OTS) - Ab 7. Oktober 2008 werden weitere Sendeanlagen im Burgenland und in der Steiermark endgültig auf DVB-T umgestellt. Alle Haushalte, die die Umstellung betrifft, werden bereits seit 16. September durch Text-Einblendungen im TV-Bild über den Umrüstbedarf informiert.

Der weitere Ausbau in der Steiermark

In der Steiermark werden vier weitere Gebiete auf ausschließlich digitalen TV-Empfang umgerüstet. Die Sender Gratkorn, Pöllau und Grafendorf übertragen noch bis 7. Oktober sowohl analoge als auch digitale TV-Signale. Ab dann ist ausschließlich DVB-T Empfang von diesen Anlagen möglich.

Haushalte, die die Signale vom Sender Kainach nutzen, müssen am 7. Oktober auf DVB-T umsteigen, wenn sie weiterhin über Antenne empfangen möchten. An diesem Tag wird die Sendeanlage direkt von analoger auf digitale Übertragung umgestellt.

Burgenland: Sechs weitere Gebiete werden digital

In Pinkafeld, Neudörfl, Jennersdorf und Donnerskirchen kann über Antenne derzeit sowohl analog als auch digital empfangen werden. Ab 7. Oktober ist der TV-Empfang dort nur noch digital möglich. Für einige TV-Haushalte kann hier die Neuausrichtung der Dach- oder Zimmerantenne notwendig sein.

Wer in Stotzing, Bad Sauerbrunn und Leithaprodersdorf analog empfängt und seit 16. September das DVB-T Laufband im TV-Bild eingeblendet sieht, muss am 7. Oktober auf DVB-T umrüsten, um weiterhin über Antenne empfangen zu können.

Weitere Informationen

Weitere Informationen zu DVB-T sind unter www.dvb-t.at verfügbar. Das DVB-T Serviceteam ist telefonisch unter 0820-420 420 (0,12 EUR/Minute) erreichbar.

Über die Digitales Fernsehen Förder GmbH (DFFG)

Die Digitales Fernsehen Förder GmbH (DFFG) ist eine 100%-Tochter der ORS (Österreichische Rundfunksender GmbH & Co KG). Primärer Geschäftszweck der DFFG ist die Förderung der Einführung von digitalem Antennenfernsehen (DVB-T) in Österreich. Die Gründung der DFFG und deren Beauftragung mit der Fördergeld-Abwicklung einschließlich der diesbezüglichen Kommunikation und der Endgerätezertifizierung erfolgte insbesondere aus Gründen der finanziellen Transparenz. Durch die gesellschaftsrechtliche Trennung zwischen dem Plattformbetreiber ORS und der DFFG ist sichergestellt, dass sämtliche Kosten und Erträge eindeutig dem bei der Rundfunk und Telekom Regulierungs-GmbH (RTR-GmbH) eingebrachten DVB-T Förderprojekt zugeordnet werden können. Die DFFG strebt ein ausgeglichenes Ergebnis an und ist damit nicht auf Gewinn ausgerichtet. Die Finanzierung der DFFG erfolgt aus Mitteln der ORS, des Digitalisierungsfonds der RTR-GmbH und aus Mitteln weiterer Projektpartner (ORF, ATV, SevenOne Media, Industrie).

Über die Österreichische Rundfunksender GmbH & Co KG (ORS)

Die Österreichische Rundfunksender GmbH & Co KG (ORS) zeichnet für Aufbau und Betrieb der technischen Infrastruktur für DVB-T in Österreich verantwortlich. Das Unternehmen entstand Anfang 2005 aus der Sendetechnik des ORF und steht zu 60% im Eigentum des ORF und zu 40% im Eigentum der zur Raiffeisen-Gruppe zählenden Medicur Sendeanlagen GmbH. Als Österreichs führendes Serviceunternehmen für analoge und digitale Rundfunkübertragung betreibt die ORS für ihre Kunden ein weitläufiges Sendernetz an knapp 500 Standorten. Weiters ist die ORS als technisches Dienstleistungsunternehmen im Bereich digitales Satellitenfernsehen tätig. Zu den Kunden der ORS zählen führende Unternehmen aus den Bereichen Fernsehen (z.B. ORF, ATV, Puls 4, goTV, Arena, Austria 9 TV), Hörfunk (z.B. Ö1, Ö2, Ö3, Kronehit Radio), Mobilfunk (z.B. mobilkom austria, ONE, tele.ring) oder Energie (z.B. EVN).

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