Großer REGAL Preisvergleich: Osteuropa schon teurer als heimische Märkte, Deutschland kein Paradies!

Preisunterschiede verblüffend: Osten teuer bei Marken, Deutschland bei Grundnahrungsmitteln

Wien (OTS) - In ihrer aktuellen Ausgabe kam die Fachzeitschrift REGAL zu verblüffenden Ergebnissen. In einem REGAL Preisvergleich in sieben europäischen Ländern wurden sieben gängige Grundnahrungsmittel, jeweils der günstigste Preis, sowie 10 gängige Markenartikel in den Warenkorb gelegt.

Die Ergebnisse sind sensationell. Österreichische Märkte sind günstiger als viele Ost-Märkte. Der Preisunterschied von Merkur und Eurospar, die praktisch auf einer Preisebene liegen, zu Carrefour in Bratislava beträgt ganze 6,8 Prozent. Auch Tesco in Tschechien ist um fast 6 Prozent teurer. Bei den Markenartikeln beträgt der Unterschied sogar rund 13 Prozent! Ein Coop Markt in Zürich ist satte 23 Prozent teurer als Merkur/Eurospar in Wien. Billigst Anbieter ist ein Carrefour in Krakau, mit einem Warenpreis von 16,93 Euro. Das sind fast 6 Euro und 26 Prozent weniger als in Zürich -und ganze 11 Prozent billiger als der Gesamtdurchschnitt. Auch die Märkte in Ungarn und Tschechien sind keinen Cent billiger als in Österreich. Lediglich der tschechische Großdiskonter Kaufland ist ein wenig billiger: Der Preisunterschied zu Merkur/Eurospar beträgt 1,6 Prozent. Dafür sind Merkur und Eurospar um 2,7 Prozent günstiger als Györ in Ungarn.

Etwa 5 Prozent teurer sind Merkur und Eurospar gegenüber dem deutschen Großmarkt Globus in Freilassing. Dies ist deutlich weniger als frühere Preisvergleiche feststellten. Und noch mehr: Bei Grundnahrungsmitteln sind Merkur/Eurospar über 12 Prozent günstiger. Damit ist der deutsche Markt eindeutig teurer in der Grundversorgung!

Insgesamt liegen Eurospar und Merkur in Österreich 2,7 Prozent unter dem durchschnittlichen Einkaufspreis der 12 in Mitteleuropa getesteten Märkte. Magnet mit 3,9 Prozent knapp darüber. Österreichische Großmärkte sind also gut platziert. Eigenmarken wie Clever bei Rewe und S-Budget bei Spar drücken die Einstiegspreise nach unten und verhelfen so zu einem günstigeren Warenkorb. Mehl etwa, fällt mit nur 0,49 Euro ins Gewicht.

Kurzer Ländervergleich: Osteuropa ist längst kein Billigparadies mehr. Besonders Markenartikel sind teuer. Absolute Höchstpreise findet man in der Slowakei: In Bratislava zahlt man für 200g After Eight 3,98 Euro. Das ist doppelt so teuer wie in Österreich und 50 Prozent teurer als in der Schweiz. In Deutschland sind die Grundnahrungsmittel gar nicht so günstig, sogar satte 12 Prozent liegt der Globus in Freilassing über dem Durchschnitt. Günstigere Markenartikel drücken aber das Preisniveau. Coop in Zürich ist um 20 Prozent teurer als der Durchschnitt. Die Grundnahrungsmittel kosten rund ein Drittel mehr als in Österreich.

Beispiele: Das Markenprodukt Danone Actimel (4 mal 100 Gramm) kostet in Ungarn 1,46 Euro, in Deutschland 1,39 Euro. In der Slowakei zahlt man dafür 1,96, in Tschechien 2,01, in Zürich 2,47 und in Polen 2,02 Euro. In Österreich einheitlich 1,99 Euro. Das heimische Produkt Red Bull erhält man nur in der Schweiz und Polen günstiger als hierzulande.

Der Preistest umfasste die österreichischen Märkte Merkur, Magnet und Eurospar. In der Slowakei Tesco und Carrefour, in Tschechien Billa und Kaufland, in der Schweiz Coop, in Ungarn Kaiser´s und Interspar, in Polen Carrefour und in Freilassing den Globus Markt. Am billigsten schnitt der polnische Carrefour, am teuersten der Coop Markt in der Schweiz ab.

Service:

Den Preisvergleich finden Sie in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift REGAL (Bestellung: marketing@regal.at) oder per Anfrage als JPG Datei: roth@regal.at

Rückfragen & Kontakt:

Mag. Julia Roth
Fachjournal REGAL
Tel.: (01) 368 67 13-21

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NEF0004