LIF-Gara zu Biosprit-Strategie: Unwirtschaftlich und nicht zukunftsorientiert

LIF-Umweltsprecher: Pröll-Strategie nicht sinnvoll - LIF fordert raschen Ausbau der Elektromobilität und der dazugehörigen Infrastruktur

Wien (OTS) - "Die Biosprit-Beimengung löst unsere Probleme nicht, das hat auch jüngst die EU erkannt. Nur die ÖVP setzt nach wie vor unbelehrbar auf diese lukrative Verdienstmöglichkeit für ihre landwirtschaftliche Stammklientel", kritisiert Stefan Gara, LIF-Sprecher für Energie, Klima und Mobilität, die von Minister Pröll verordnete Erhöhung der Biosprit-Beimengungsquote per 1. Oktober. "Dieses Ziel ist weder ökologisch, noch wirtschaftlich oder sozial sinnvoll." Eine Tonne CO2-Reduktion auf Biosprit-Basis koste 100 Euro - mit anderen Maßnahmen sei das gleiche Ziel um 20 Euro/Tonne zu erreichen, ohne wertvolle Anbaufläche zu verbrauchen und so hohe Rohstoffpreise zu fördern. "Pröll ist mit dem Festhalten an den Zielen der Biotreibstoff-Beimischung auf dem Holzweg", betont Gara.

"Die Elektromobilität und die dazugehörige Infrastruktur sind wesentliche Zukunftstechnologien. Österreich muss sich rechtzeitig für klimafreundliche Mobilität rüsten", fordert Gara. Die Zukunft der Antriebstechnologien für Autos liege in einer Plug-in Hybrid-Lösung, in der ein Elektromotor als Antriebsaggregat mit einem sparsamen Verbrennungsmotor kombiniert wird, bzw. in reinen Elektrofahrzeugen. Gara plädiert für den sofortigen Einstieg in die Elektromobilität mit einem nationalen Aktionsprogramm, Aufbau von Stromtankstellen bei allen öffentlichen Einrichtungen, ein Förderprogramm für Elektrofahrzeuge und eine Ökologisierung des Fuhrparks des Bundes.

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