Liste FRITZ: Zierler: Durch konsequente Konzepte mehr Chancen für Frauen im Beruf!

Wien (OTS) - Bessere Chancen für Frauen durch Langfristkonzepte für Aus- und Weiterbildung, Gratis-Kindergärten mit flexiblen, bundeseinheitlichen Öffnungszeiten, Betriebskindergärten und flexible Arbeitszeitmodelle.

"Ein wesentlicher Punkt, der die Einkommensschere zwischen Männern und Frauen immer noch weit auseinanderklaffen lässt, ist die mangelnde Vereinbarkeit von Beruf und Familie", so heute Theresia Zierler, Wiener Spitzenkandidatin der Liste FRITZ. Die Hauptlast der Kinderbetreuung liege bei den Frauen. Darauf zu warten, dass es irgendwann "Halbe-Halbe" heiße, sei zuwenig. "Wir brauchen jetzt Maßnahmen. Das ist erstens der Gratis-Kindergarten, zweitens sind das flexible Öffnungszeiten - und zwar bundeseinheitliche. Drittens ist das die Förderung von Betriebskindergärten und viertens die Förderung von Unternehmen, die flexible Arbeitszeitmodelle anbieten. Außerdem gibt es im Zeitalter von Internet & Co. etliche Berufe, bei denen man zumindest teilweise auch von zu Hause aus arbeiten kann", so Zierler.

Ein weiterer Knackpunkt sei die Berufswahl. Noch immer entscheide sich ein Großteil der Mädchen für nur drei (klassische) Frauenberufe, Technik und Naturwissenschaften seien dagegen Männer-dominiert. Es gebe zwar Initiativen, die Mädchen Mut machen sollen, sich auch in technische Berufe zu wagen, aber die seien vereinzelt und zu wenig. "Derzeit sind diese Maßnahmen ein einziger "Fleckerlteppich". Wir brauchen ein langfristiges, durchgängiges Konzept, in dem die öffentliche Hand die diesbezüglichen Anstrengungen bündelt und entsprechend finanziell fördert", so Zierler. Das müsse auch in einem zukünftigen Regierungsprogramm verankert sein und in den Budgets klar ausgewiesen. "Die Maßnahmen müssen bei der Bewusstseinbildung bei den Eltern und in den Schulen beginnen und bei durchgängigen Förderkonzepten für Unternehmen enden", fordert Zierler.

Ähnlich stelle sich die Situation auch im Bereich der beruflichen Weiterbildung dar. Zierler: "Aus Studien und Umfragen wissen wir, dass jene, die es am nötigsten bräuchten, am wenigstens weiter kommen." Besonders Frauen seien davon betroffen. Es gebe zwar etliche Einzelinitiativen, die den Schwerpunkt auch auf niederschwellige Angebote legen, aber: " Auch hier fehlt ein durchgängiges, auf Nachhaltigkeit ausgelegtes Förderkonzept der öffentlichen Hand! Und das in Zeiten, in denen lebenslanges Lernen allerorts propagiert wird", so Zierler abschließend.

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Theresia Zierler
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