Linsberger:KrebspatientInnen brauchen adäquate Betreuung

Dr. Doris Linsberger gegen Sparen am falschen Platz

Wien (OTS) - Jährlich erkranken in Österreich rund 35.000 Menschen an Krebs. Die zunehmende Bevölkerungsalterung wird die Anzahl der Krebserkrankungen auch in Zukunft weiter steigen lassen. "Wer jemals in seinem Leben einen krebskranken Menschen in der Familie oder im Freundeskreis hatte, weiß was eine solche Erkrankung bedeutet. Niedergelassenen Ärzten, die sich auf angemessene und menschliche Weise um diese PatientInnen kümmern, darf das Leben nicht schwer gemacht werden. Derzeit ist das schon der Fall - die Gesundheitsreform in ihrer derzeitigen Konzeption würde ihr Übriges tun", warnt Dr. Doris Linsberger.

"Ein Arzt, der sich adäquat um die Nachsorge von KrebspatientInnen kümmert, hat automatisch überdurchschnittlich hohe Medikamentenausgaben zu verantworten, was umgehend einen mahnenden Brief der Krankenkasse nach sich zieht.", weist Linsberger auf die Problematik hin. "Niedergelassene Ärzte, die onkologische Patienten betreuen, werden von den Kassen teilweise bedrängt, da die nötige begleitende Therapie so teuer ist. Das darf einfach nicht sein."

PatientInnen müssen eingebunden werden

Die Einbindung von PatientInnen im Vorfeld der Planung einer menschen- und systemfreundlichen Gesundheitsreform ist aus Sicht der Liste Dinkhauser ein Muss.

"Die Versorgung von Krebspatienten in Österreich ist nicht in allen Bereichen hervorragend ", sagt Dietmar Erlacher, Bundesobmann des Vereins Krebspatienten für Krebspatienten. "Vor allem in der Zeit, die die PatientInnen zuhause verbringen können, fehlt es oft an Hilfestellung. Ein engagierter Hausarzt ist hier für den einzelnen eine wichtige Stütze". 82 % aller Krebspatienten wünschen sich komplementärmedizinische Beratung und Behandlung, werden damit jedoch meist alleine gelassen. Hilfesuchende sind damit "Internet-Scharlatanerie" wehrlos ausgesetzt, tausende Euro teure Krebs-Pseudohilfen mit Kräutermix, Spritzen oder Esoterik sind nicht selten das Resultat. Es wäre wichtig, dass die Krankenkassen anerkannte Begleitbehandlungen wie Mistel-, Enzym-, Selentherapien endlich übernehmen", betont Dietmar Erlacher als Vertreter der Selbsthilfegruppe.

Es geht um Lebensqualität: Krebspatienten brauchen Rehabilitation

"Wir behandeln PatientInnen doch nicht mit Chemo- und Strahlentherapie, um sie dann an den Folgen leiden zu lassen, bis ein Rezidiv auftritt", schildert Dr. Linsberger plakativ die Situation vieler Betroffenen. Mangelernährung gehört zu den häufigsten Problemen der PatientInnen. "Wir brauchen adäquate Betreuung und Rehabilitationseinrichtungen, um KrebspatientInnen ein Maximum an Lebensqualität zu ermöglichen. Dafür möchte ich mich stark machen. Jeder von uns soll in einer solchen Situation bestmöglich betreut sein."

Das Ziel der Kandidatur von Dr. Doris Linsberger: Gesundheitsreform verhindern

Dr. Doris Linsberger möchte mit einem Mandat im Nationalrat die Stimme für die Gesundheit der ÖsterreicherInnen erheben und die geplante Gesundheitsreform in ihrer derzeitigen Konzeption verhindern: "Es besteht die große Gefahr, dass durch eine neue Regierung die geplanten Reformen nun tatsächlich umgesetzt werden. Die großen Parteien haben dies ja bereits angekündigt. Es darf nicht sein, dass solche Entscheidungen über die Köpfe der ÖsterreicherInnen hinweg getroffen werden. Unser Gesundheitssystem braucht eine durchdachte und langsame Evolution statt einer kurzsichtigen Reform, die die Menschen dahinter außer Acht lässt."

Über Dr. Doris Linsberger

Viele Themen beschäftigen Österreich im Wahlkampf - die geplante Gesundheitsreform gehört bisher nicht dazu. Auf der Liste Dinkhauser steht das Thema Gesundheit nun an erster Stelle. Dr. Doris Linsberger ist nach Fritz Dinkhauser die neue Spitzenkandidatin für die Wahl des Nationalrats und steht für eine nachhaltige, gut überlegte und menschliche Gesundheitspolitik. Die Gynäkologin und zweifache Mutter macht auch auf ihrer neuen Website www.dorislinsberger.at klar: "Die beste medizinische Versorgung darf niemals eine Frage von arm oder reich sein. Medizinische Notwendigkeit muss immer Vorrang vor wirtschaftlichen Überlegungen haben. Ja, unser Gesundheitssystem braucht Veränderungen - aber es geht um Evolution und nicht um kurzsichtige Radikalreformen." Das Ziel: Ein Mandat für die Gesundheit.

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Dr. Doris Linsberger
# 2 der Bundesliste
Bürgerforum Österreich - Liste Fritz Dinkhauser
Margarethenstrasse 6, 3500 Krems
E-Mail: dr.linsberger@gyn-krems.at
Website: www.dorislinsberger.at

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